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Fußball-BundesligaBVB hat bei St. Pauli zweiten Liga-Sieg in Serie im Visier

Lesezeit 2 Minuten
BVB-Coach Niko Kovac will mit dem BVB den zweiten Sieg in Folge.

BVB-Coach Niko Kovac will mit dem BVB den zweiten Sieg in Folge.

Der 6:0-Sieg über Union Berlin war endlich wieder ein Erfolg für Borussia Dortmund und ein Befreiungsschlag für Trainer Kovac. Beim FC St. Pauli soll es nun den zweiten Liga-Sieg nacheinander geben.

Borussia Dortmund will die erste Serie der Saison starten und beim FC St. Pauli den zweiten Bundesliga-Sieg nacheinander einfahren. Vor dem 24. Spieltag hat der BVB in dieser Saison noch keine zwei Spiele in Serie gewonnen. „Ich habe davon gehört“, sagte Kovac darauf angesprochen vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) am Millerntor. 

„Das ist nicht das, was wir von uns erwarten, dass wir so lange darauf warten müssen. Wir brauchen die Punkte und haben im letzten Spiel gezeigt, dass wir eine sehr hohe Qualität haben“, betonte der in Berlin geborene Kroate. Gegen Union Berlin hatte der BVB zuletzt mit 6:0 gewonnen.

Kovac: „St. Pauli lässt verdammt wenig zu“

Für Kovac war sein erster Bundesliga-Sieg als BVB-Coach ein Mutmacher. „Mit Erfolg ist die Stimmung jedes einzelnen besser. Die Art und Weise des Sieges gegen Union war sehr wichtig. Wir haben dynamisch, aggressiv und intensiv gespielt“, betonte Kovac. Das zeige den Spielern, dass sie es noch könnten. „Wir müssen es als Team abrufen, das bringt Punkte.“ 

Um als Tabellen-10. in der Hansestadt wichtige Zähler für eine bessere Platzierung einzufahren, braucht es neben einer guten Teamleistung auch viel Einsatz. „St. Pauli lässt verdammt wenig zu. Wir müssen viel tun, um Chancen zu kreieren. Sie verteidigen in einem sehr kompakten Bund, wo sich jeder in den Dienst der Mannschaft stellt“, sagte der BVB-Coach. 

Ryerson fehlt am Millerntor 

Personell gibt es neben dem Langzeitverletzten Felix Nmecha einen weiteren Ausfall. Außenverteidiger Julian Ryerson fehlt mit grippalem Infekt. Wer anstelle des Norwegers spielen wird, ließ Kovac offen. „Ein Platz wird frei, es konkurrieren zwei bis drei Spieler. Da mache ich mir im Moment Gedanken, das lasse ich noch ein bisschen reifen“, sagte er. Yan Couto, Niklas Süle oder vielleicht auch Waldemar Anton könnten die Position bekleiden, führte Kovac aus.

Dortmunds Julian Ryerson fällt mit einem grippalen Infekt im Spiel beim FC St. Pauli aus.

Dortmunds Julian Ryerson fällt mit einem grippalen Infekt im Spiel beim FC St. Pauli aus.

Ob Mittelfeldspieler Julian Brandt ein Kandidat für die Startelf sein könnte, ließ der 53-Jährige ebenfalls noch offen. „Jule hatte ein wenig Muskelprobleme, sodass wir da Vorsicht haben walten lassen. So eine Muskelgeschichte ist nicht ganz ungefährlich. Er ist eine Alternative, aber wir dürfen nicht zu großes Risiko gehen“, sagte Kovac. (dpa)