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2. Fußball-BundesligaDüsseldorf besiegt Münster und schöpft Aufstiegshoffnung

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Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster lieferten sich ein umkämpftes Spiel.

Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster lieferten sich ein umkämpftes Spiel.

Düsseldorf sichert sich in Unterzahl einen hart erkämpften Sieg gegen Münster. Während die Westfalen damit weiter mitten im Abstiegskampf stecken, schöpft die Fortuna neue Hoffnung im Aufstiegsrennen.

Ein Kopfballtor von Dawid Kownacki hat Fortuna Düsseldorf neue Hoffnung im Aufstiegsrennen beschert und die Abstiegssorgen bei Preußen Münster vergrößert. Mit seinem elften Saisontreffer (15. Minute) erzielte der Stürmer das entscheidende Tor beim 1:0 (1:0) gegen den Aufsteiger aus Westfalen. Nach einer Roten Karte gegen Myron van Brederode (69.) mussten die Hausherren in den letzten 20 Minuten in Unterzahl spielen.

Durch den Sieg rückt das Team von Trainer Daniel Thioune vorübergehend auf Rang fünf vor und liegt mit 44 Zählern vorerst nur noch zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Münster unter Trainer Sascha Hildmann bleibt als Tabellen-15. tief im Abstiegskampf und steht nur dank des besseren Torverhältnisses noch über dem Strich.

Fortuna rettet Führung in Unterzahl

Im letzten von vier Freispielen in dieser Saison, die die Fortuna über ihr durch Sponsoren finanziertes Modell „Fortuna für alle“ vermarktet, bot sich den 52.000 Zuschauern in der vollen Arena eine muntere Partie auf Augenhöhe. Beide Teams hatten im ersten Durchgang Chancen. Nach dem Führungstreffer für die Gastgeber drängte Münster zunehmend in Richtung Düsseldorfer Strafraum, ließ jedoch an Präzision bei Abschlüssen und Flanken vermissen.

Nach der Pause suchten beide Mannschaften in der Offensive ihr Glück. Die besseren Chancen hatte zunächst Fortuna durch van Brederode (49.), Kownacki (52.) und Isak Johannesson (60.). Nach der Roten Karte gegen van Brederode, der Jorrit Hendrix mit der offenen Sohle am Sprunggelenk getroffen hatte, zeigten sich auch die Gäste immer gefährlicher. Etienne Amenyido scheiterte an Keeper Florian Kastenmeier (74.). In einer heißen Schlussphase hielt Fortuna dem Druck stand und rettete die knappe Führung über die Zeit. (dpa)