DetonationenExplosionen an Häusern - Polizei vermutet Zusammenhang

Lesezeit 1 Minute
Mehrere Explosionen vor Wohnhäusern in Köln und Engelskirchen beschäftigen Ermittler.

Mehrere Explosionen vor Wohnhäusern in Köln und Engelskirchen beschäftigen Ermittler.

An mehreren Orten in Köln und im nahen Engelskirchen sind in den vergangenen Tagen offenbar Sprengvorrichtungen an Wohnhäusern in die Luft gegangen. Die Polizei glaubt nicht an eine zufällige Häufung.

Köln/Engelskirchen (dpa/lnw) - Nach mehreren Explosionen an Wohnhäusern in Köln und Engelskirchen gehen Ermittler von einem Zusammenhang der Taten aus. Grundlage für diese Annahme seien die „Tatbegehungsweise“ in den verschiedenen Fällen und die verwendeten „Sprengvorrichtungen“, teilte die Polizei am Montagnachmittag mit. Verletzte hatte es nach ersten Erkenntnissen nicht gegeben.

Mutmaßlich pyrotechnische „Gegenständen“

Die Polizei hatte am Wochenende zunächst mitgeteilt, dass es in Köln in den Nächten auf Samstag und Sonntag insgesamt drei Detonationen in Eingangsbereichen von Wohnhäusern gegeben habe - in den Stadtteilen Mülheim und Buchheim. Mutmaßlich seien pyrotechnische Gegenstände gezündet worden, hieß es. Türen und Scheiben wurden dabei stark beschädigt. In der Kölner Keupstraße etwa hatten Gäste einer Bar gegen 2.30 Uhr einen lauten Knall gehört, wie die Polizei erklärte. Kurz darauf sei Rauch vor einem betroffenen Haus aufgestiegen.

Am Montagmorgen hätten Unbekannte dann vor einem Mehrfamilienhaus in Engelskirchen östlich von Köln eine Explosion ausgelöst. Auch dort wurden mehrere Scheiben und eine Eingangstür stark beschädigt.

Polizei erhöht Präsenz

Die Polizei erhöhte nach eigenen Angaben ihre Präsenz im Umfeld der Tatorte. Zudem bat sie Zeugen, sich zu melden oder relevante Fotos und Video über ein Hinweisportal zur Verfügung zu stellen. (dpa)

Nachtmodus
KStA abonnieren