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Dustin Hoffman würdigt verstorbenen Gene Hackman als „Genie“ und „Gigant“

Lesezeit 2 Minuten
Dustin Hoffman trauert um seinen verstorbenen Weggefährten Gene Hackman. (Bild: Getty Images / Michael Loccisano)

Dustin Hoffman trauert um seinen verstorbenen Weggefährten Gene Hackman. (Bild: Getty Images / Michael Loccisano)

Nach dem Tod von Gene Hackman trauert Hollywood um eine Legende. Sein langjähriger Weggefährte Dustin Hoffman formulierte nun persönliche Abschiedsworte - und würdigte den Schauspieler als „Genie“.

Hollywood trauert um einen seiner größten Stars: Am Donnerstag wurde Gene Hackman tot in seinem Zuhause in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico aufgefunden. Der zweimalige Oscar-Gewinner wurde 95 Jahre alt. In der Traumfabrik war die Anteilnahme nach dem überraschenden Tod Hackmans groß. Auch sein ehemaliger Weggefährte Dustin Hoffman, mit dem er 2003 für den Film „Das Urteil - Jeder ist käuflich“ vor der Kamera stand, trauert:

„Ich lernte Gene in der Schauspielschule kennen, am Pasadena Playhouse, als er 27 und ich 19 war“, erinnerte sich Hoffman in einem Statement, aus dem unter anderem der Branchendienst „Deadline“ zitiert. „Wir spielten zusammen Congas auf dem Dach und versuchten, wie unser Held Marlon Brando zu sein.“

Rätselhafter Tod von Gene Hackman: Sheriff kündigt „gründliche Untersuchung“ an

Trauer in Hollywood: Gene Hackman und seine Frau Betsy Arakawa sind tot. (Bild: Getty Images/Kevin Winter)

Trauer in Hollywood: Gene Hackman und seine Frau Betsy Arakawa sind tot. (Bild: Getty Images/Kevin Winter)

Mit Letzterem verglich Hoffman den Verstorbenen anschließend auch: „Er brachte etwas noch nie Dagewesenes in unser Handwerk.“ Nicht alle hätten dieses Werk eines „Genies“ sofort als solches wahrgenommen, so Hoffman - sogar das Gegenteil war der Fall, wie er schilderte: „Er wurde nach drei Monaten von unserer Schule verwiesen, weil er 'kein Talent' hatte. Das war das erste Mal, dass sie das getan haben.“ Dabei sei Hackman „so gut, kraftvoll, subtil, brillant“ gewesen. Kurzum kam Hoffman zu dem Fazit: „Ein Gigant unter den Schauspielern. Ich vermisse ihn jetzt schon.“

Gene Hackman zählte zu den erfolgreichsten Schauspielern Hollywoods. Seine Vita alleine an der zweifellos beeindruckenden Sammlung von zwei Oscars, vier Golden Globes - unter anderem für sein Lebenswerk - sowie unzähliger weiterer Auszeichnungen festzumachen, würde Hackmans Schaffen nicht gerecht werden. Nach seinem Durchbruch als Schauspieler in den 1960er-Jahren erspielte er sich spätestens 1972 als „Popeye“ Doyle im New-Hollywood-Klassiker „French Connection - Brennpunkt Brooklyn“ Legendenstatus in Hollywood.

Am Donnerstag wurden der Schauspielstar und seine 32 Jahre jüngere Ehefrau Betsy Arakawa tot in ihrem Zuhause aufgefunden. Noch bleibt die Todesursache der beiden ein Rätsel. Aktuellen Medienberichten zufolge deuten Verwesungsspuren an den Verstorbenen darauf hin, dass die beiden schon länger tot waren. Hinweise auf ein Verbrechen lägen der Polizei aktuell nicht vor, wie der zuständige Sheriff Adan Mendoza vom Department von Santa Fe der „New York Times“ berichtete. Nun werde man die Autopsie abwarten. Weil der Fall aber „nicht typisch“ sei, klassifiziert die Polizei den Tod Hackmans und seiner Frau als „verdächtig“. Entsprechend kündigte Mendoza „eine gründliche Untersuchung“ an. (tsch)