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„Sie bringen mir Glück, Herr Lichter“„Bares für Rares“-Verkäuferin im siebten Himmel

Lesezeit 4 Minuten
Horst Lichter war ganz verzückt in der Mittwochsausgabe der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“, als die sympathische Verkäuferin ihm zuzwinkerte und meinte: „Sie bringen mir Glück, Herr Lichter.“ Ihre Engelsbrosche hatte sie schon 70 Jahre, sie war aber noch viel älter und viel mehr wert als der Wunschpreis ...  (Bild: ZDF)

Horst Lichter war ganz verzückt in der Mittwochsausgabe der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“, als die sympathische Verkäuferin ihm zuzwinkerte und meinte: „Sie bringen mir Glück, Herr Lichter.“ Ihre Engelsbrosche hatte sie schon 70 Jahre, sie war aber noch viel älter und viel mehr wert als der Wunschpreis ... (Bild: ZDF)

Damit hatte die „Bares für Rares“-Verkäuferin nicht gerechnet. Aber ihr umgearbeitetes Schmuckstück war viel mehr wert als gedacht. Dafür machte sie einen verantwortlich: „Sie bringen mir Glück, Herr Lichter.“

„Es funktioniert“, säuselte Lichter, als er das Engelslächeln auf der Brosche erblickte. Wendela Horz hatte es vorhergesagt, denn das Schmuckstück musste einfach jeder goldig finden. Verkäuferin Adelheid aus Heusenstamm hatte es vor 70 Jahren in Brüssel gekauft.  (Bild: ZDF)

„Es funktioniert“, säuselte Lichter, als er das Engelslächeln auf der Brosche erblickte. Wendela Horz hatte es vorhergesagt, denn das Schmuckstück musste einfach jeder goldig finden. Verkäuferin Adelheid aus Heusenstamm hatte es vor 70 Jahren in Brüssel gekauft. (Bild: ZDF)

Horst Lichter war ganz verzückt in der Mittwochsausgabe der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“, als die sympathische Verkäuferin ihm zuzwinkerte und meinte: „Sie bringen mir Glück, Herr Lichter.“ Ihre Engelsbrosche hatte sie schon 70 Jahre, sie war aber noch viel älter und viel mehr wert als der Wunschpreis ...

„Es funktioniert“, säuselte Lichter, als er das Engelslächeln auf der Brosche erblickte. Wendela Horz hatte es vorhergesagt, denn das Schmuckstück musste einfach jeder goldig finden. Verkäuferin Adelheid aus Heusenstamm hatte es vor 70 Jahren in Brüssel gekauft.

Expertise übertrifft Wunschpreis für „Bares für Rares“-Objekt deutlich

Laut Wendela Horz war das Schmuckstück mit rund 140 Halbperlen besetzt und mit einer „feinen Emaillearbeit mit Putto“ versehen, „der sehr verschmitzt und freundlich lächelt“. Anscheinend war das Stück im späten 19. Jahrhundert als eine Art Brosche umgearbeitet worden. Doch breits in den 1830/40er Jahren zierte die Plakette als Deckel eine Damenuhr. (Bild: ZDF)

Laut Wendela Horz war das Schmuckstück mit rund 140 Halbperlen besetzt und mit einer „feinen Emaillearbeit mit Putto“ versehen, „der sehr verschmitzt und freundlich lächelt“. Anscheinend war das Stück im späten 19. Jahrhundert als eine Art Brosche umgearbeitet worden. Doch breits in den 1830/40er Jahren zierte die Plakette als Deckel eine Damenuhr. (Bild: ZDF)

Laut Wendela Horz war das Schmuckstück mit rund 140 Halbperlen besetzt und mit einer „feinen Emaillearbeit mit Putto“ versehen, „der sehr verschmitzt und freundlich lächelt“. Anscheinend war das Stück im späten 19. Jahrhundert als eine Art Brosche umgearbeitet worden. Doch breits in den 1830/40er Jahren zierte die Plakette als Deckel eine Damenuhr.

Als letztes Gebot rief Sarah Schreider 450 Euro und fragte in die Runde: „Will da noch einer von den Engelchen drüber gehen?“ Anscheinend fühlte sich niemand angesprochen und so erhielt Schreider den Zuschlag. Die Verkäuferin war dennoch zufrieden und wünschte der Händlerin „genauso viel Glück“, wie sie selbst dank der Brosche gehabt hatte.  (Bild: ZDF)

Als letztes Gebot rief Sarah Schreider 450 Euro und fragte in die Runde: „Will da noch einer von den Engelchen drüber gehen?“ Anscheinend fühlte sich niemand angesprochen und so erhielt Schreider den Zuschlag. Die Verkäuferin war dennoch zufrieden und wünschte der Händlerin „genauso viel Glück“, wie sie selbst dank der Brosche gehabt hatte. (Bild: ZDF)

Der hinzugefügte Rand der Brosche ist aus einem unedlen Metall „etwas kurios“ angeklebt. „Ach“, staunte Lichter. Doch die ursprüngliche Plakette war aus 750er Gold gearbeitet. Die Verkäuferin wünschte sich jedenfalls 200 Euro für ihre Engelsbrosche. Doch das war laut Wendela Horz zu wenig für das hübsche Schmuckstück.

Als weiteres Objekt der Sendung wurde ein Gemälde mit einer winterlichen Hafenlandschaft aus Hamburg von Colmar Schulte-Goltz dem Künstler Paul Wallat zugeschrieben. Er datierte das Bild zwischen 1920 und 1940. Gewünscht und auch geschätzt wurden 800 bis 1.000 Euro. Sarah Schreiber zahlte 1.350 Euro. 
 (Bild: ZDF)

Als weiteres Objekt der Sendung wurde ein Gemälde mit einer winterlichen Hafenlandschaft aus Hamburg von Colmar Schulte-Goltz dem Künstler Paul Wallat zugeschrieben. Er datierte das Bild zwischen 1920 und 1940. Gewünscht und auch geschätzt wurden 800 bis 1.000 Euro. Sarah Schreiber zahlte 1.350 Euro. (Bild: ZDF)

Allein der Goldwert lag schon bei 250 bis 300 Euro. Und so taxierte Horz insgesamt 600 bis 800 Euro für die „alte, sehr feine Arbeit“. Adelheid konnte den wahren Wert kaum fassen und wandte sich zu Lichter: „Sie haben mir Glück gebracht.“ Sie strahlte über beide Ohren und meinte: „Ich fühle mich wie im siebten Himmel.“

Auch die Händler sind von dem Schmuckstück begeistert

Der Eselwagen „Asinello“ aus Blech und Kunststoff stammte laut Sven Deutschmanek aus den 1950er Jahren und zwar vom Fürther Spielwarenhersteller Robert Rühl. Der Wunschpreis lag bei 100 Euro. Deutschmanek taxierte 50 bis 70 Euro und Händler Wolfgang Pauritsch zahlte sogar 160 Euro.
 (Bild: ZDF)

Der Eselwagen „Asinello“ aus Blech und Kunststoff stammte laut Sven Deutschmanek aus den 1950er Jahren und zwar vom Fürther Spielwarenhersteller Robert Rühl. Der Wunschpreis lag bei 100 Euro. Deutschmanek taxierte 50 bis 70 Euro und Händler Wolfgang Pauritsch zahlte sogar 160 Euro. (Bild: ZDF)

So brachte die Verkäuferin ihren „Engel zum Engel“ und überreichte mit diesen Worten ihr Schmuckstück an Elke Velten. „Oh Gott, ist das süß“, schwärmte die Händlerin, als sie die Brosche aus dem Säckchen gezogen hatte. „Ich glaube, es ist ein Schutzengel“, fuhr Wolfgang Pauritsch fort und Adelheid nickte: „Ich habe immer Glück gehabt.“

Und so startete Pauritsch mit 200 Euro für den kleinen Schutzengel aus dem 19. Jahrhundert. Doch alle hatten wohl etwas Glück nötig und so bot der ganze Händlerreigen mit - jedoch in kleinen Schritten, die als Gebote noch weit von der Expertisenschätzung entfernt lagen.

Ein klassisches Armband wurde von Wendela Horz in den 1970er Jahren datiert. Für das Zopf-Armband aus Panzerketten (585er Gold) wünschten sich die Verkäuferinnen 650 Euro. Expertin Horz schätzte 800 bis 900 Euro und Steve Mandel zahlte den Goldwert in Höhe von 750 Euro. 
 (Bild: ZDF)

Ein klassisches Armband wurde von Wendela Horz in den 1970er Jahren datiert. Für das Zopf-Armband aus Panzerketten (585er Gold) wünschten sich die Verkäuferinnen 650 Euro. Expertin Horz schätzte 800 bis 900 Euro und Steve Mandel zahlte den Goldwert in Höhe von 750 Euro. (Bild: ZDF)

„Durch die Saatperlen bekommt die Brosche einen Schimmer, der wie vom Himmel regnet“, erfreute sich auch Sarah Schreiber an dem lächelnden Engelsgesicht und dem Design der Brosche. Sie bot 350 Euro. Und wieder folgten nur Zehnerschritte, bis 400 Euro von Elke Velten erreicht waren ...

Einen „Virgola“-Sessel der Firma Arflex (1990er Jahre) stammte laut Sven Deutschmanek im Entwurf vom polnischen Industriedesigner Yaacov Kaufman. Der Wunschpreis lag bei 200 bis 400 Euro, der Experte taxierte 200 bis 300 Euro und Händlerin Elke Velten zahlte 250 Euro.
 (Bild: ZDF)

Einen „Virgola“-Sessel der Firma Arflex (1990er Jahre) stammte laut Sven Deutschmanek im Entwurf vom polnischen Industriedesigner Yaacov Kaufman. Der Wunschpreis lag bei 200 bis 400 Euro, der Experte taxierte 200 bis 300 Euro und Händlerin Elke Velten zahlte 250 Euro. (Bild: ZDF)

Als letztes Gebot rief Sarah Schreider 450 Euro und fragte in die Runde: „Will da noch einer von den Engelchen drüber gehen?“ Anscheinend fühlte sich niemand angesprochen und so erhielt Schreider den Zuschlag. Die Verkäuferin war dennoch zufrieden und wünschte der Händlerin „genauso viel Glück“, wie sie selbst dank der Brosche gehabt hatte.

„Bares für Rares“: Die weiteren Objekte der Sendung

Colmar Schulte-Goltz erkannte in der Bronze „Blume der Glückseligkeit“ sofort den bekannten Künstler Otmar Alt. Auch die Kunstgießerei war renommiert: Kraas aus Berlin. Gewünscht wurden nur 80 Euro für das limitierte Objekt (24/40) aus dem Jahr 1983, doch der Schätzpreis lag bei 350 bis 500 Euro. Sarah Schreiber zahlte sogar 600 Euro.
 (Bild: ZDF)

Colmar Schulte-Goltz erkannte in der Bronze „Blume der Glückseligkeit“ sofort den bekannten Künstler Otmar Alt. Auch die Kunstgießerei war renommiert: Kraas aus Berlin. Gewünscht wurden nur 80 Euro für das limitierte Objekt (24/40) aus dem Jahr 1983, doch der Schätzpreis lag bei 350 bis 500 Euro. Sarah Schreiber zahlte sogar 600 Euro. (Bild: ZDF)

Als weiteres Objekt der Sendung wurde ein Gemälde mit einer winterlichen Hafenlandschaft aus Hamburg von Colmar Schulte-Goltz dem Künstler Paul Wallat zugeschrieben. Er datierte das Bild zwischen 1920 und 1940. Gewünscht und auch geschätzt wurden 800 bis 1.000 Euro. Sarah Schreiber zahlte 1.350 Euro.

Der Eselwagen „Asinello“ aus Blech und Kunststoff stammte laut Sven Deutschmanek aus den 1950er Jahren und zwar vom Fürther Spielwarenhersteller Robert Rühl. Der Wunschpreis lag bei 100 Euro. Deutschmanek taxierte 50 bis 70 Euro und Händler Wolfgang Pauritsch zahlte sogar 160 Euro.

Ein klassisches Armband wurde von Wendela Horz in den 1970er Jahren datiert. Für das Zopf-Armband aus Panzerketten (585er Gold) wünschten sich die Verkäuferinnen 650 Euro. Expertin Horz schätzte 800 bis 900 Euro und Steve Mandel zahlte den Goldwert in Höhe von 750 Euro.

Einen „Virgola“-Sessel der Firma Arflex (1990er Jahre) stammte laut Sven Deutschmanek im Entwurf vom polnischen Industriedesigner Yaacov Kaufman. Der Wunschpreis lag bei 200 bis 400 Euro, der Experte taxierte 200 bis 300 Euro und Händlerin Elke Velten zahlte 250 Euro.

Colmar Schulte-Goltz erkannte in der Bronze „Blume der Glückseligkeit“ sofort den bekannten Künstler Otmar Alt. Auch die Kunstgießerei war renommiert: Kraas aus Berlin. Gewünscht wurden nur 80 Euro für das limitierte Objekt (24/40) aus dem Jahr 1983, doch der Schätzpreis lag bei 350 bis 500 Euro. Sarah Schreiber zahlte sogar 600 Euro. (tsch)