Meine RegionMeine Artikel
AboAbonnieren

Zweiter AbsturzTodesopfer bei Notausstieg aus russischen Bomber

Lesezeit 1 Minute
Das Foto zeigt einen Bomber Typ Tupolew Tu-22M der russischen Luftwaffe im Sonnenuntergang.

Ein russischer Tu-22M3 Bomber stürzt während eines Übungsflugs in Sibirien ab.

Ein russischer Tu-22M3 Bomber stürzt während eines Übungsflugs in Sibirien ab. Ein Pilot überlebt den Notausstieg nicht.

In der sibirischen Region Irkutsk ist ein russischer Mittelstreckenbomber, die Tupolew Tu-22M3, während eines Übungsflugs abgestürzt. Laut Angaben des Verteidigungsministeriums versuchten die vier Besatzungsmitglieder, sich per Schleudersitz zu retten. Doch trotz dieses Manövers überlebte ein Pilot den Vorfall nicht.

Der Flugzeugabsturz ereignete sich über unbewohntem Gebiet, wo die Maschine nach dem Aufprall in Flammen aufging. Militärs gehen davon aus, dass ein technisches Problem die Ursache des Unglücks war.

Nach dem Vorfall wurde auch gemeldet, dass der Absturz eine Stromleitung in der Region durchtrennt hatte, was zu einem Ausfall der Elektrizität in mehr als 200 Haushalten führte. Der Gouverneur von Irkutsk, Igor Kobsew, bestätigte, dass der Bomber in der Nähe des Luftwaffenstützpunktes Belaja, rund 100 Kilometer nördlich von Irkutsk, abgestürzt sei.

Die Tu-22M3, ein mit Marschflugkörpern ausgestatteter Bomber, wird von Russland auch für Angriffe auf die Ukraine eingesetzt. Die Nato bezeichnet diesen Flugzeugtyp als „Backfire-C“. (dpa)