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Akku vs. KabelStiftung Warentest: Nur fünf Rasenmäher sind „gut“

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Teststrecke: «Stiftung Warentest» hat 13 Rasenmäher geprüft und fünf von ihnen für «gut» befunden.

Teststrecke: „Stiftung Warentest“ hat 13 Rasenmäher geprüft und fünf von ihnen für „gut“ befunden.

Ein sauberer Schnitt, ein voller Fangkorb – so muss ein guter Rasenmäher arbeiten. Welche Geräte in puncto Preis und Leistung besonders gut sind und worauf man beim Kauf achten sollte.

Mit dem Start ins Frühjahr beginnen auch sie wieder zu brummen: Rasenmäher bereiten Gartenfreunden große Freude - vorausgesetzt sie funktionieren einwandfrei. Die Stiftung Warentest (Heftausgabe 4/2025) hat 13 Geräte getestet und fünf von ihnen für „gut“ befunden. Zwei Modelle fallen hingegen komplett durch.

Wie erkennt man einen guten Rasenmäher?

Mit einem guten Rasenmäher werden die Halme gleichmäßig undsauber abgeschnitten. Grasreste bleiben nicht liegen, sondern landen im Fangkorb. Ein solches Ergebnis erzielt man am besten mit dem „RMA 239.1 C“ von Stihl - er holte den Testsieg (Note 2,1 - „gut“).

Ein schlechter Rasenmäher hingegen sorgt dafür, dass die Halme ungleichmäßig lang und fransig an der Schnittstelle sind. Im Test mähten zwei der Geräte nur „ausreichend“, zwei sogar „mangelhaft“. Einige Mäher hatten mit hohem, trockenem und feuchtem Gras zu kämpfen.

Die Tester bemängeln zudem, dass bei einigen Geräten die Fangkörbe schnell verstopfen. Bei 500 Quadratmeter Rasen muss man unter Umständen 30 Mal den Fangkorb abnehmen - und den Auswurf freiräumen. Bei manchen Geräten besteht sogar Verletzungsgefahr etwa in Form von eingeklemmten Fingern oder einem Holm-Schlag gegen den Kopf.

Akku vs. Kabel: Was ist besser?

Getestet wurden fünf Kabel-Rasenmäher und acht Akku-Geräte. Auffällig: Bei vier der fünf besten Geräte handelt es sich um akkubetriebene Rasenmäher. Das einzig „gute“ Kabel-Modell ist der „PowerMax 1800/37 G2“ von Gardena für 190 Euro. Bei Rasenmähern mit Kabel gilt: Sie reichen nur so weit, wie das Kabel lang ist und über das sollte bitte nicht gefahren werden. Dafür sind sie meist günstiger als Akku-Mäher.

Akku-Rasenmäher stehen ihren Kabel-Kollegen in puncto Mobilität in nichts nach. Bäume umkurven sie mühelos. Zudem sind sie leiser und abgasfrei. Wichtig: Die Akku-Laufzeit sollte zur Größe des Gartens passen. Die Anbieter geben dazu Hinweise - verlassen kann man sich darauf aber nicht immer. Im Test schafften die meisten mehr als 400 Quadratmeter.

Auch die Ladezeit spielt eine Rolle. Die Ladezeiten der getesteten Geräte reichen von 45 bis 185 Minuten. Wem das nicht reicht: Für mehr Mäh-Spaß gibt es stärkere Ladegeräte und Zusatzakkus - die haben aber natürlich ihren Preis. Apropos Geld - der günstigste „gute“ Akku-Mäher kommt aus dem Hause Einhell („GP-CM 36/450“) und kostet 350 Euro. (dpa)