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MobilitätLeichlinger Jamaika-Bündnis will Zugang zum Bahnhof erweitern

Lesezeit 2 Minuten
Menschen und ein Auto stehen vor einem mit Schranken versperrten Bahnübergang.

Besonders, wenn die Schranken zu seien, hätten viele Pendler Umwege in Kauf zu nehmen, meint das Leichlinger Jamaika-Bündnis. (Archivfoto)

Die Pläne sollen in die von der Bahn angekündigten Sanierungen für 2026 der Strecke Hagen-Wuppertal-Köln integriert werden.

Das Jamaika-Bündnis im Leichlinger Stadtrat aus CDU, Grünen und FDP-Mann Thomas Richter will die Erreichbarkeit des Leichlinger Bahnhofs erleichtern. Sie beantragen Bürgermeister Frank Steffes, die „Erweiterung der Unterführung am Bahnhof für Fußgänger und Radfahrer“ in den Plänen der Stadtverwaltung zu priorisieren.

Derzeit seien die Gleise nur durch die Unterführung von der Landwehrstraße aus zu erreichen. Wer von der Westseite komme, zum Beispiel von der Hochstraße, müsse lange Wege und erhebliche Einschränkungen in Kauf nehmen, vor allem, wenn die Schranken geschlossen seien, begründen die Fraktionen ihren Antrag.

Leichlingen: Integration in Bahn-Vorhaben

Sie wollen, dass die Unterführung auf die Westseite verlängert wird, für mehr „Erreichbarkeit und Barrierefreiheit“.  Unter dem Titel „Generalsanierung Hochleistungskorridor Hagen – Wuppertal – Köln“ plant die Bahn für das kommende Jahr eine große Sanierung, die auch Auswirkungen auf Leichlingen haben wird. Das, so die Vorstellung des Jamaika-Bündnisses, sei „eine ideale Gelegenheit, dieses Projekt durch Synergieeffekte effizient und kostensparend umzusetzen“.

Die Politikerinnen und Politiker versprechen sich davon, dass weniger Menschen die Gleise überqueren müssen, das erhöhe die Sicherheit. Radfahrer und Fußgänger hätten kürzere Wege, für mobilitätseingeschränkte Menschen sei das erst recht ein Vorteil. Und durch die schon angekündigten Sanierungen könnte der Umbau nicht so teuer werden, meinen sie. Für die Stadt hätte das Ganze zudem eine positive Wirkung und es steigere die Lebensqualität der Leichlingerinnen und Leichlinger.

Zunächst soll die Stadt sich mit der DB absprechen, ob, wann und wie das Vorhaben umzusetzen wäre. Dann könnten Fördermittel beantragt und ein Finanzierungsplan aufgestellt werden. Nach einer Bürgerbeteiligung könnte ein konkreter Plan zur Umsetzung erstellt werden – „inklusive einer Abstimmung mit relevanten Akteuren.“

Daher soll die Verwaltung nach entsprechendem Beschluss durch den Stadtrat „ein Konzept zur Erweiterung der Bahnunterführung Hochstraße erstellen“, über das dann auch wieder der Rat entscheiden kann.