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UnfallstatistikWeniger verunglückte Kinder in Leichlingen und Burscheid

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Bei einem Unfall in Metzholz sind im vergangenen Jahr zwei Menschen verletzt worden.

Bei einem Unfall in Metzholz sind im vergangenen Jahr zwei Menschen verletzt worden.

Die Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises hat die Zahlen zur Verkehrsunfallentwicklung im Kreis für das Jahr 2024 veröffentlicht

Die Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises hat die Zahlen zur Verkehrsunfallentwicklung im Kreis für das Jahr 2024 veröffentlicht. 84 Verkehrsunfälle mit Personenschaden verzeichnet die Polizei für Leichlingen. Das sind satte 15 Unfälle mit Personenschaden mehr als 2019, allerdings nur fünf mehr als 2023.

Getötet wurde bei den Unfällen in der Blütenstadt niemand, das war auch in den vergangenen fünf Jahren schon so. 13 Personen wurden bei den Unfällen in Leichlingen schwer verletzt, 2023 waren es zwölf Personen. Zum Vergleich: 2019 lag die Zahl bei 26, 2020 bei 15, 2021 bei 13 und 2022 bei 16 Schwerverletzten. Gestiegen ist dagegen die Zahl der Leichtverletzten im Fünfjahresvergleich. Von 59 im Jahr 2020 auf 87 im Jahr 2024. Im Jahr 2023 waren es allerdings noch 89.

Die Polizei hat für Leichlingen drei Unfallschwerpunkte ausgemacht: die L 294 im Bereich Trompete/Opladener Straße/Rothenberg, die Neukirchener Straße/Kirchstraße in der Innenstadt sowie die L 194 im Bereich Metzholz/Freienhalle.

In Burscheid ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden im Vergleich zu 2023 gesunken, von 62 auf 54. Bei den Unfällen in Burscheid wurde ebenso niemand getötet. Insgesamt verunglückten bei den Unfällen 66 Personen, im Jahr zuvor waren es 77. Die meisten von ihnen waren Erwachsene. Der Dünweg (B51) zwischen Ulmenweg bis Eifgenweg ist für die Polizei ebenso eine sogenannte Unfallhäufungsstelle wie der Bereich Nagelsbaum (L291/K9) und die L294 bei Lamerbusch.

Insgesamt verzeichnet die Polizei für den Rheinisch-Bergischen Kreis einen Anstieg der Unfälle von 8151 im Jahr 2023 auf 8293 im vergangenen Jahr. Bei 901 wurden Personen verletzt, es gab vier Todesfälle (siehe Kasten). 1113 Personen verunglückten bei den Unfällen im Kreisgebiet insgesamt, 949 wurden leicht und 160 schwer verletzt. Die 1113 Verunglückten ist der höchste Wert seit 2019. Im Jahr 2023 verunglückten 1092 Menschen, im Jahr 2019 1024. Leicht gesunken ist die Zahl der verunglückten Kinder, von 110 auf 104, gestiegen die Zahl der verunglückten Jugendlichen, von 45 auf 53.

484 der Verunglückten waren mit dem Auto unterwegs, 156 mit dem Fahrrad, 116 mit dem Pedelec und 124-mal verunglückte ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall im Rheinisch-Bergischen Kreis. 2150-mal beging ein Beteiliger Unfallflucht. Die Aufklärungsquote bei diesen Fällen lag im vergangenen Jahr nach Auskunft der Polizei bei knapp 48 Prozent.