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Ab 5. AprilIn Engelskirchen haben Konfirmanden eine Geo-Egging-Schnitzeljagd organisiert

Lesezeit 2 Minuten
Eine gelbe Hülse der bekannten Überraschungseier liegt in einem Nest. Daneben liegt ein bunt bemalter Stein.

Auch dieses Jahr findet in Engelskirchen wieder ein Geo-Egging statt.

Geo-Egging ist eine österliche Variante des bekannten Geo-Cachings. Dabei begeben sich Teilnehmende entlang ruhiger Waldwege auf Eiersuche.

In Engelskirchen können Groß und Klein   auf eine österliche Schnitzeljagd gehen. Von Samstag, 5. April, bis Samstag, 26. April, lädt die evangelische Christuskirche vor allem Familien zum Geo-Egging ein. Dabei begeben sich die Teilnehmenden entlang ruhiger Waldwege auf Eiersuche.

Dieses Jahr wurde die Organisation des Geo-Eggings erstmals von den 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde übernommen, die die Aktion eigenverantwortlich geplant haben. „Die Aktion ist echte Teamarbeit“, berichtet Katrin Sander, Erste Vorsitzende des Fördervereins Lebendige Gemeinde. Auch ihre Tochter, die dieses Jahr ebenfalls konfirmiert wird, ist mit dabei. Geo-Egging ist eine österliche Variante des bekannten Geo-Cachings.

Engelskirchen: Eier sind am Wegesrand platziert und enthalten Hinweise

Entlang eines Rundweges platzieren die Jugendlichen dafür gelbe Hülsen der bekannten Überraschungseier. In diesen befinden sich zwei QR-Codes zum Einscannen sowie eine analoge Wegbeschreibung für alle, die den Weg ohne Smartphone gehen wollen. Über einen der QR-Codes gelangt man zur weiteren Wegbeschreibung. Über den anderen Code zu einem Video, in dem eine Geschichte gezeigt wird, die die Jugendlichen selbst gestaltet haben und die den Weg begleitet.

Um zu testen, welche Route für das Geo-Egging geeignet und auch für Familien mit Kindern machbar ist, sind die Konfirmanden verschiedene Strecken mehrmals abgegangen und haben sich überlegt, wo die gelben Eier ihren Platz finden könnten. Bis zu 20 Stunden Arbeit haben sie bisher in die Aktion gesteckt, ehe es bald in die finale Phase der Vorbereitung geht. Wenn das Geo-Egging am 5. April gestartet ist, wollen die Konfirmandinnen und Konfirmanden außerdem tägliche Kontrollgänge machen und prüfen, ob alle Eier und Informationen noch an ihrem Platz sind. Dafür haben sie sich in Schichten aufgeteilt.

Die von den Jugendlichen ausgewählte Strecke ist 3,4 Kilometer lang und es gibt elf Stationen zu entdecken. Für den Weg benötigen Teilnehmende etwa eine Stunde und sollten eine gute Kondition mitbringen, da insgesamt 94 Höhenmeter überwunden werden müssen. Der Weg ist kinderwagentauglich. Am Ende der Strecke gibt es eine kleine Überraschung.

Initiiert worden war das Geo-Egging als Outdoor-Veranstaltung erstmals in der Pandemiezeit von Claudia Benner, die die Organisation dieses Jahr in die Hände der Jugendlichen übergeben hat. 

Das erste Ei mit dem ersten Hinweis findet man ab dem 5. April vor der evangelischen Christuskirche, Märkische Straße 26, in Engelskirchen.