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ARD-ExperteSchweinsteiger über mögliches Müller-Aus beim FC-Bayern: „Werden einen Platz schaffen“

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Würde Thomas Müller nach dessen Profi-Karriere gern in die Kings League holen, welcher er als Präsident für den deutschen Ableger vorsteht: Ex-Nationalspieler und ARD-Experte Bastian Schweinsteiger

Würde Thomas Müller nach dessen Profi-Karriere gern in die Kings League holen, welcher er als Präsident für den deutschen Ableger vorsteht: Ex-Nationalspieler und ARD-Experte Bastian Schweinsteiger (Archivbild)

Während Lukas Podolski den FC Bayern für seinen Umgang mit Thomas Müller kritisiert, hat Bastian Schweinsteiger eine andere Idee. 

Anders als FC-Legende Lukas Podolski hält sich der ehemalige DFB-Kapitän Bastian Schweinsteiger aus der Debatte um die Zukunft von Thomas Müller so gut wie raus. Müllers Vertrag beim deutschen Rekordmeister endet am 30. Juni dieses Jahres. Informationen der „Bild“ und des „Kicker“ zufolge soll der 35-Jährige bei den Bayern keinen neuen Vertrag bekommen.

Es stellt sich die Frage, ob Müller nun seine große Karriere im Sommer beenden soll, oder doch noch einmal ein Abenteuer im Ausland wagt, sollte der Vertrag tatsächlich nicht verlängert werden.

Bastian Schweinsteiger über Thomas Müller: „In der Kings League ist er immer willkommen“

„Er ist alt genug, um selbst zu entscheiden, was richtig für ihn ist“, sagte Schweinsteiger am Rande eines Pressetermins zum Start der Kings League in Deutschland: „Wir wissen alle, was er geleistet hat für Bayern und auch für die Nationalmannschaft. Für mich ist es nur wichtig, dass er das macht, worauf er Lust hat.“

Bayern Münchens früherer Mittelfeldstratege nutzte in seiner Funktion als Präsident des deutschen Ablegers der Kings League allerdings auch zugleich die Gunst der Stunde, seinem ehemaligen Weggefährten ein lockeres Angebot zu unterbreiten.

Wenn Müller „irgendwann mal“ aufhört, wird der Fanliebling „durch das große Tor“ gehen, ist sich Schweinsteiger sicher. Und vielleicht steigt Müller ja auch in die Kings League ein. „In der Kings League ist er immer willkommen. Wir werden für ihn einen Platz schaffen, auf jeden Fall“, sagte er mit einem Schmunzeln.

Lukas Podolski: „Ich glaube, er hätte das verdient“

Lukas Podolski hatte im Gegensatz zu Schweinsteiger sofort sein Bedauern ausgedrückt, dass Thomas Müller Medienberichten zufolge offenbar nicht selbst über seine Zukunft als Spieler beim FC Bayern München entscheiden kann.

„Am Ende ist es schade, dass ihm der Verein die Entscheidung abnimmt und nicht andersherum. Dass der Thomas Müller das nicht selber in der Hand hat, weil ich glaube, er hätte das verdient“, sagte der Weltmeister von 2014 am Rande der Baller League in Berlin über seinen Ex-Kollegen. (oke/dpa)