Die Hilgener Drittliga-Handballer können Korschenbroich auf Distanz halten.
HandballBergische Panther stehen vor wichtigem Kellerduell

Ante Simic (am Ball) von den Bergischen Panthern
Copyright: Uli Herhaus
Drei Mannschaften werden aus der 3. Handball-Bundesliga, Staffel Süd-West, den Weg in die Regionalliga antreten müssen. Die Bergischen Panther liegen aktuell als Viertletzter genau über dem Strich. Vor gar nicht allzu langer Zeit hatten die Panther einen Abstiegsplatz fast schon zementiert.
Unter der Regie des während der Saison gekommenen Trainergespanns Alexander Oelze und Jens Reinarz hat sich das junge Team jedoch stabilisiert, wenngleich es nach dem Geschmack von Oelze immer noch zu viele Ausreißer nach unten gibt. Zuletzt, beim 18:24 in Dutenhofen, war es die Offensive, „da wollen wir jetzt natürlich eine bessere Leistung abliefern“, so Oelze.
Diese Ausreißer sollten am Freitagabend (20 Uhr, Max-Siebold-Halle) im Kellerduell mit dem TV Korschenbroich tunlichst vermieden werden, um nicht noch mehr in die Bredouille zu geraten. Korschenbroich lauert mit zwei Zählern weniger auf dem Konto auf einen Ausrutscher der Hilgener, ein Sieg der Panther würde den Abstand zum TVK vergrößern.
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Aber Hilgens Trainer versucht, sein Team so normal wie möglich auf die Partie vorzubereiten, um seine Spieler nicht nervös zu machen. „Auch für dieses Spiel, was zweifelsfrei wichtig ist, gibt es nur zwei Punkte. Wir werden uns wie gewohnt vorbereiten und dann am Freitag alles raushauen. Ich denke, dass Korschenbroich einige Zuschauer mitbringen wird und wir daher auch eine schöne Atmosphäre in der Halle haben werden“, sagt der Trainer. Oelze hofft auf die Rückkehr des zuletzt fehlenden Conner Schütte.
Opladen trifft auf Kirchzell
Am Samstag (19.30 Uhr, Bielert-Halle) treffen der TuS 82 Opladen und der TV Kirchzell aufeinander. Kirchzell hat zwei Punkte mehr auf seinem Konto als die 82er. Gemütlich wird es daher in Opladen nicht zur Sache gehen. Schließlich wollen die Gastgeber zwei Zähler einfahren und in der Tabelle mit dem TVK gleichziehen.
Allerdings verlief die Vorbereitung für Trainer Stefan Scharfenberg und sein Team alles andere als optimal. Zu viele angeschlagene Akteure verhinderten, „dass wir neue Dinge eintrainieren konnten. Ich hoffe aber, dass bis Samstag der eine oder andere Spieler fit sein wird. Birger Dittmer und Finn Johannmeyer steigen diese Woche wieder ins Training ein. Bei Maurice Meurer müssen wir schauen, ob es hinhaut“, sagt Scharfenberg. Opladens Trainer möchte die Scharte aus dem Hinspiel auswetzen, als sein Team schon deutlich geführt, aber noch verloren hatte: „Das ist uns schon noch ein Dorn im Auge, und es wäre toll, wenn wir das mit einem guten Heimspiel wieder wettmachen könnten“, so Scharfenberg