Die Bezirksvertretung Lindenthal ermöglicht ab Juni die Mitwirkung von zwei Jugendvertretern bei Entscheidungen, die ihre Zielgruppe betreffen.
Junge BezirkspolitikJugend erhält bei der Lindenthaler Bezirkspolitik ein Mitspracherecht

Die künftigen Jugendvertreter vom Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium, der Liebfrauenschule und vom Apostelgymnasium mit einem Vertrauenslehrer.
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Ab dem Juni dieses Jahres wird der Altersdurchschnitt der Teilnehmenden an den Sitzungen der Bezirksvertretung Lindenthal erheblich gesenkt. Denn ab dem Sommermonat werden regelmäßig jeweils zwei Jugendvertreter oder -vertreterinnen dabei sein. Das hat die Bezirksvertretung in ihrer vergangenen Sitzung einstimmig beschlossen. Sie sollen – ähnlich wie die Seniorenvertretung – dafür sorgen, dass die Interessen der besonderen Zielgruppe, in diesem Fall von Kindern und Jugendlichen, noch mehr berücksichtigt werden.
Die beiden Jugendsprecher oder Jugendsprecherinnen haben zu den sie betreffenden Themen ein Rederecht, zu anderen dann, wenn die Bezirksbürgermeisterin ihnen das Wort erteilt. Die Bezirkspolitik begründete ihren Beschluss damit, dass es dringend nötig sei, die Beteiligung der jungen Menschen an der Demokratie zu fördern. Ihre Mitarbeit sei offenkundig nötig.
Jugendliche aller weiterführenden Schulen eingeladen
Im Vorfeld der Sitzung hatte die Bezirksbürgermeisterin Cornelia Weitekamp alle weiterführenden Schulen im Stadtbezirk angeschrieben und gebeten, dass sich diejenigen, deren Schülerinnen und Schüler sich beteiligen möchten, bei der Bezirksvertretung Lindenthal melden. Bei einem ersten Treffen waren bereits zehn Jugendliche anwesend.
Ein weiteres Vorbereitungstreffen ist für Dienstag, 6. Mai, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksrathauses, Aachener Straße 220, geplant. Dann werden weitere Einzelheiten der Mitarbeit von Bezirksvertretern sowie Bezirksvertreterinnen und den Jugendvertretern und Jugendvertreterinnen gemeinsam festgelegt. Die Gruppe wird sich als Jugendvertretung der Bezirksvertretung eine Satzung geben und zwei Vertreter oder Vertreterinnen auswählen, die an den Sitzungen der Bezirkspolitik teilnehmen.
Weitere interessierte Schüler und Schülerinnen sind willkommen, sich noch anzuschließen, und zwar, indem sie sich bei Ihrem jeweiligen Vertrauenslehrer oder ihrer jeweiligen Vertrauenslehrerin melden. Er oder sie kann dann die Bezirkspolitik über folgende E-Mail-Adresse kontaktieren: dilan.bayrak@stadt-koeln.de