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Gemeinsames EssenStadtteiltreff in Mülheim lädt Mittwoch zum Kennlerntreffen ein

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Der Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim Süd.

Der Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim Süd.

Der Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim Süd wird gemeinschaftlich umgestaltet. Bei einem ersten Treffen sind Bewohner zum Mitgestalten eingeladen.

Der Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim Süd soll umgestaltet und modernisiert werden. Durch kleine und nachhaltige Veränderungen soll er so für die Nutzerinnen und Nutzer attraktiver werden und ihren Bedürfnissen entsprechend angepasst werden.

Im November fand bereits unter dem Namen „Zusammen voran II“ die erste Versammlung mit den aktiven Nutzergruppen im Treff statt. Nun laden die Sozialraumkoordination Buchforst/Mülheim Süd und die Awo Köln alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stegerwaldsiedlung und Mülheim sowie alle Aktiven zu einem weiteren Treffen ein.

Köln-Mülheim: Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim Süd wird umgestaltet

Am Mittwoch, 19. März, um 17 Uhr können dann alle im Stadtteiltreff an der Ulitzkastr. 5, 51063 Köln, zusammen kommen, sich kennenlernen, das Projekt weiter planen und erste Projektgruppen bilden. „Das Treffen soll nicht nur eine Einladung zum Mitmachen und -gestalten sein, sondern es soll auch eine Möglichkeit der Begegnung sein“, sagt Marius Henne, von der Sozialraumkoordination. Nach einer Einführung wird es deshalb zunächst ein gemeinsames Essen von Foodsharing Mülheim und Haus Afrika NRW geben.

Danach sollen weitere Ideen für die Umgestaltung der Räume gesammelt werden. Im November war ein Konzept für die Umgestaltung vorgestellt worden, das weitgehend positiv aufgenommen wurde. Demnach soll vor allem mit der vorhandenen Einrichtung und den bestehenden Möbeln gearbeitet werden und den Räumen soll eine modulare Struktur gegeben werden, damit sie unkompliziert für unterschiedliche Nutzungen umgebaut werden können.

Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim Süd soll offener Ort der Begegnung sein

Im Stadtteiltreff finden unter anderem Sprachkurse, Beratungs- und Begegnungsangebote und eine Theatergruppe sowie Treffen für Jugendliche, Senioren und Frauen statt. Freitags und samstags kann der Stadtteiltreff zudem für Veranstaltungen gebucht werden. „Der Treff ist ein offener Ort für die Menschen im Veedel“, betont Henne, „und wir hoffen, dass viele am Mittwoch kommen und sich schon erste Arbeitsgruppen finden“.

Einige Umgestaltungsmaßnahmen stünden schon klar fest. Diese sollen gemeinsam mit den Anwohnenden bald umgesetzt werden. So hat der Kirchenvorstand der St. Heribert Deutz-Poll 14.999 Euro für die Erneuerung der Fenster zugesagt. Dafür müssten die Rahmen abgeschliffen werden. „Wir suchen Leute, die helfen können, die Räume, die für sie da sind, attraktiver zu gestalten“, sagt Henne, „dabei geht es darum, dass alle so helfen, wie sie können. Einige können anpacken, andere können mit Proviant unterstützen. Jede Hilfe ist gerne gesehen“.