Meine RegionMeine Artikel
AboAbonnieren

RaumfahrtSpaceX-Riesenrakete hebt zu achtem Testflug ab – Kontakt kurz nach Start abgebrochen

Lesezeit 2 Minuten
BOCA CHICA BEACH, TEXAS - MARCH 06: SpaceX Starship Flight 8 launches from Orbital Launch Pad A at Boca Chica beach on March 06, 2025 in Boca Chica Beach, Texas. The SpaceX Starship Flight 8 test launched and successfully caught its booster upon descent.   Brandon Bell/Getty Images/AFP (Photo by Brandon Bell / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

Die Riesenrakete Starship von SpaceX hebt zu einem Testflug ab.

Die Rakete Starship von SpaceX ist in der Nacht zu einem Testflug gestartet. Kurz nach dem Start brach der Kontakt ab.

Die Riesenrakete Starship des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX von Elon Musk ist zu ihrem achten Testflug gestartet. Die 123 Meter hohe Rakete hob am Donnerstag kurz nach 17.30 Uhr (Ortszeit, 00.30 Uhr Freitag MEZ) vom Weltraumbahnhof Boca Chica im US-Bundesstaat Texas ab, wie auf live im Internet übertragenen Videobildern zu sehen war. Kurz nach dem Start verlor SpaceX nach eigenen Angaben den Kontakt zu der Rakete.

„Wir haben den Kontakt zum Schiff verloren“, erklärte Dan Huot von SpaceX. Das sei „leider bereits beim letzten Mal passiert“. Das Unternehmen arbeite eng mit den Flugsicherungsbehörden zusammen.

Mitte Januar war die oberste Stufe der Rakete bei einem Testflug explodiert, Trümmerteile schlugen auf den Turks- und Caicosinseln in der Karibik ein. Die US-Luftfahrtbehörde FAA verhängte daraufhin ein vorübergehendes Flugverbot.

Start der Riesenrakete mehrmals verschoben

Starship ist die bisher größte und leistungsstärkste Weltraumrakete überhaupt und soll laut Musks Plänen eines Tages Menschen zum Mars bringen. Vor dem Start am Donnerstag war der achte Testflug mehrmals verschoben worden. Ursprünglich hätte der achte Starship-Testflug am Montag stattfinden sollen. Wegen eines technischen Problems wurde er jedoch in letzter Minute abgesagt.

Mit Starship verfolgt SpaceX das Ziel, eine vollständig wiederverwendbare und damit konstengünstigere Rakete zu bauen. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will die Rakete zunächst für die Wiederaufnahme bemannter Flüge zum Mond nutzen. (afp)