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Osteuropa-ReiseBaerbock nach Besuch in der Ukraine nun in Moldau

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Im September reiste Annalena Baerbock (r) bereits einmal nach Moldau. Hier ist sie mit Präsidentin Maia Sandu zu sehen. (Archiv)

Im September reiste Annalena Baerbock (r) bereits einmal nach Moldau. Hier ist sie mit Präsidentin Maia Sandu zu sehen. (Archiv)

Nach ihrer Reise in die Ukraine besucht die geschäftsführende Außenministerin auch Moldau. Das Land fühlt sich von Putin bedroht.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) reist nach ihrem Abschiedsbesuch in der Ukraine weiter nach Moldau. Vor ihrer Abreise aus Kiew erklärte sie am Dienstag, die Europäer stünden „weiter fest an der Seite Moldaus“. Vor der Parlamentswahl dort im Herbst werde der russische Präsident Wladimir Putin „erneut sein bekanntes Drehbuch herausholen: Mit Desinformation, Fake-News-Kampagnen und Stimmenkauf wird er erneut versuchen, Demokratie und Freiheit in Moldau zu untergraben“.

Moldau sieht sich Gefahr durch Putin ausgesetzt

Aber die Demokratie in Moldau sei „wehrhaft, eine Zukunft in der EU greifbar“, betonte Baerbock. „Daher lassen auch wir Europäer in unserer Unterstützung nicht nach.“ Moldau habe sich „entschlossen auf den Weg in Richtung EU gemacht“.

Die Republik Moldau hat 2,6 Millionen Einwohner und grenzt an die Ukraine und an Rumänien. Seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine befürchten viele Moldauer, dass Moskau ihr Land als nächstes angreifen könnte. Sorge bereitet vielen auch die Lage in der russischsprachigen Region Transnistrien, die sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von Moldau abgespalten hatte. (afp)