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Mordprozess am LandgerichtZülpicher soll seine Frau getötet haben

Lesezeit 1 Minute
Das Bild zeigt ein Fahrzeug der Polizei, das in einem Dorf am Straßenrand steht. Im Hintergrund sind andere Autos zu erkennen.

Die Polizei nahm am Morgen nach der Tat in Füssenich die Ermittlungen auf.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 35-Jährige heimtückisch vorging. Für den Prozess sind vier Verhandlungstage angesetzt.

Ein 35 Jahre alter Mann muss sich vom kommenden Montag an vor der 4. Großen Strafkammer des Bonner Landgerichts verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt ihm Mord zur Last. Er soll am 3. Oktober des vergangenen Jahres in Zülpich-Füssenich seine 30-jährige Ehefrau heimtückisch getötet haben.

Der Mann soll seiner Ehefrau den Hals durchgeschnitten haben

Die Tat hatte sich morgens in einem Mehrfamilienhaus ereignet, in dem das Paar nach Angaben der Polizei lebte. Der Angeklagte soll der Frau, „während sie nichts ahnend auf der Bettkante saß, von hinten zuerst wohl ein Kissen auf Gesicht, Hals und Brustkorb gedrückt und ihr dann mit einem Messer den Hals durchgeschnitten haben, woran sie unmittelbar verstarb“, erklärte Gerichtssprecherin Gerlind Keller.

Hintergrund der Tat könnte gewesen sein, dass die 30-Jährige angekündigt habe, sich von ihrem Mann zu trennen – „beziehungsweise Eifersucht“, so die Sprecherin. Nach der Tat soll der damals 34-Jährige versucht haben, auch sich umzubringen. Das Gericht hat für die Hauptverhandlung vier Sitzungstage angesetzt, den letzten für den 24. April.