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KlimaschutzStadt Leichlingen erstmals mit „European Energy Award“ ausgezeichnet

Lesezeit 2 Minuten
Ein Teil der Leichlinger Strategie zum Klimaschutz: Die Bürgersolarberater (Rüdiger Hagedorn und Horst Schmidtberg). Monika Mewes ist die Klimaschutzmanagerin der Stadt.

Ein Teil der Leichlinger Strategie zum Klimaschutz: Die Bürgersolarberater (Rüdiger Hagedorn und Horst Schmidtberg). Monika Mewes ist die Klimaschutzmanagerin der Stadt.

Seit 2013 versucht die Stadt Leichlingen bereits, die Auszeichnung zu bekommen. Jetzt hat es geklappt.

Im 13. Anlauf hat es geklappt. Die Stadt Leichlingen ist zum ersten Mal mit dem „European Energy Award“ ausgezeichnet worden. Das ist ein Zertifikat, das erfasst und bewertet, was eine Kommune für den Klimaschutz tut. Die Stadt Leichlingen ist eine von mehr als 1500 Kommunen, die sich daran beteiligen, und seit dem 1. Januar 2013 dabei.

Sechs Handlungsfelder werden dabei überprüft. Unter dem Handlungsfeld „Entwicklungsplanung/Raumordnung“ konnte Leichlingen mit ihrer Klimastrategie punkten, „die als Orientierung für eine klimaneutrale Stadtgesellschaft dient“, so die Stadt. Sie ist sozusagen die Basis für den städtischen Klimaschutz. Im Punkt „Kommunale Gebäude und Anlagen“ wurde bewertet, dass die städtischen Gebäude seit ein paar Jahren ausschließlich mit zertifiziertem Ökostrom aus erneuerbaren Quellen betrieben werden.

Leichlingen: Stadt sieht sich auf dem richtigen Weg

Zur „Ver- und Entsorgung“ hat Leichlingen schon 1992 einen Abwasser-Gebührenmaßstab eingeführt,  „der für die Versickerung von Regenwasser auf dem eigenen Grundstück und die Ableitung in den Kanal unterschiedliche Gebühren vorsieht“. Auch die Technischen Betriebe unterstützen die naturnahe Versickerung von Regenwasser auf Dächern, zum Beispiel durch die Zisterne im alten Stadtpark, die Regenwasser speichere, so die Stadt.

Im Handlungsfeld „Mobilität“ führt die Stadt ins Feld, dass es für Stadtmitarbeiter seit einigen Jahren Lastenräder, E-Bikes und E-Autos gebe. Das Klimaschutzmanagement erstelle regelmäßig Treibhausgasbilanzen und seit 2022 gebe es einen Klima-Monitor, teilt die Stadt mit. Damit punktet man im Feld „Interne Organisation“. Im Bereich „Kommunikation/Kooperation“ richtet die Stadt unter anderem Online-Veranstaltungen zu erneuerbaren Energien, energetischer Gebäudesanierung und Energieeffizienz aus, zudem gibt es die Bürgersolarberater und die Genusswochen, in denen die beteiligten Gastronomen vegetarische Gerichte anbieten.

Die Stadt sieht sich mit der Verleihung des „European Energy Award“ „auf dem richtigen Weg“ in Sachen Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung.