1093 Jugendliche in Leichlingen haben bei der U18-Wahl mitgemacht.
U18-WahlLeichlinger Jugendliche vergeben Direktmandat an CDU-Kandidatin

Am kommenden Sonntag ist Bundestagswahl, 1000 Leichlinger Jugendliche haben schon bei der U18-Wahl abgestimmt. (Symbolbild)
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Auch in Leichlingen haben Jugendliche, die noch nicht 18 Jahre alt sind und damit am kommenden Sonntag noch nicht den Bundestag wählen dürfen, an der sogenannten U18-Wahl teilgenommen. Mehr als 1000 Jugendliche aus den Leichlinger Schulen haben sich beteiligt.
Organisiert hatten die Wahl das Kinder- und Jugendparlament (Kijupa) sowie die Schülervertretungen der weiterführenden Schulen in Leichlingen. Vor der Wahl hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit Informationen der Bundeszentrale für politische Bildung eine Meinung zu bilden, dazu gehörte auch der Wahlomat.
1093 junge Menschen zwischen neun und 17 Jahre haben an fünf Tagen in den Wahllokalen in der Grundschule Uferstraße, der Sekundarschule, des Gymnasiums und im Kinder- und Jugendzentrum ihre Stimme abgegeben. Nur wenige Stimmen davon waren ungültig, freut sich die Stadtverwaltung in einer Mitteilung: 3,1 Prozent bei den Erst- und 2,2 Prozent bei den Zweitstimmen.
Rhein-Berg: Caroline Bosbach bekommt die meisten Stimmen
Das Direktmandat für den Rheinisch-Bergischen Kreis würde den Stimmen der Jugendlichen nach Caroline Bosbach von der CDU holen. Sie erlangte 26,16 Prozent der Stimmen, Hinrich Schipper (SPD) landete knapp dahinter bei 24,55 Prozent. Maik Außendorf (Grüne) bekam 15,2 Prozent der Stimmen, Tomás Marcelo Santillán (Linke) 10,76 Prozent, Harald Weyel (AfD) 8,31 Prozent, Alexander Johannes Becker (Volt 3,31 Volt), Stefan Schäfer (Bündnis Deutschland) 1,42 Prozent und Marcel Liebegott (Freie Wähler) 1,32 Prozent.
Bei den Zweitstimmen bekam die SPD mit 23,85 Prozent die meisten Kreuze, darauf folgen CDU (21,8 Prozent), Grüne (14,22 Prozent), Linke (10.38 Prozent). AfD (8,04 Prozent) und die Tierschutzpartei (7,2 Prozent).
NRW-weit haben 37.000 Jugendliche an der Wahl teilgenommen. Auch hier gewann die SPD bei den Zweitstimmen (21,2 Prozent) vor der Linkspartei (20,9 Prozent), der CDU (15,7 Prozent) und der AfD (11,3 Prozent). Auf Bundesebene gewann die Linke mit 20,84 Prozent die U18-Wahl. Die Partei hatte insbesondere auf Tik-Tok zuletzt eine offenbar erfolgreiche Kampagne gestartet. Die SPD kam bundesweit auf 17,92 Prozent bei den Unter-18-Jährigen.