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KonzertEmily Otto und Luna Keller bringen „Songs und Stories“ nach Leverkusen

Lesezeit 3 Minuten
Emiliy Otto und Luna Keller werbenfür ihr gemeinsames Konzert, hier im Espresso Perfetto in Wiesdorf.

Emiliy Otto (l.) und Luna Keller werbenfür ihr gemeinsames Konzert, hier im Espresso Perfetto in Wiesdorf.

Die Stadt Leverkusen fördert die beiden Talente.

Sie sind zwar keine klassischen Straßenmusikerinnen, aber Emily Otto und Luna Keller brauchen für ihre Musik nicht viel. Ihre Stimme, eine Gitarre. Das reicht. Und deshalb war es für sei ein Leichtes, eine Art Guerilla-Werbeaktion in Wiesdorf und Opladen auf die Beine zu stellen. Mit dabei war auch Frank Weiffen vom städtischen Kulturbüro, denn die Stadt hat die beiden Leverkusener Musikerinnen zu „Resident Artists“ gemacht. Also zu heimischen Künstlerinnen, die vom Kulturbüro begleitet und gefördert werden.

Das geschieht im Rahmen einer neuen Förderung für Popmusik in Leverkusen, heißt es aus dem Rathaus. Und welche Früchte diese Förderung trägt, konnten die ersten Passanten nun schon am Donnerstagmittag sehen und hören. Vor allem aber bei einem gemeinsamen Konzert sollen die beiden ihr außergewöhnliches Talent zeigen: am Donnerstag, 13. März, 19 Uhr, in der Aula des Werner Heisenberg-Gymnasiums.

„Songs und Stories“ ist der Titel des Konzerts. Karten für sieben Euro (drei Euro ermäßigt) gibt es im Internet auf der Stadtmarketingseite „Lust auf Leverkusen“ und an der Kasse im Forum (0214/4064113).

Leverkusen: Sängerinnen sind keine Unbekannten

Unbekannt sind die beiden Kennern der Leverkusener Musikszene aber nicht mehr. Emily Otto ist spätestens auf dem Radar der Musikinteressierten erschienen, als sie mit ihrem Bruder Dylan 2024 den „Future-Sounds“-Nachwuchspreis der Leverkusener Jazztage gewonnen hat. Sie mischt in ihren Songs Jazz und Pop. Mal in Kombination mit der Gitarre, mal mit dem Klavier. „Bei Emily geht es um alltägliche Begebenheiten“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Also um Gedanken während eines Spaziergangs, um kuriose Situationen, um melancholische Momente. Auch mal traurig.

Emily Otto arbeitet zurzeit an ihrem ersten Album. Und als Siegerin der „Future Sounds“ tritt sie im November im Hauptprogramm der Jazztage auf. Das Konzert im Werner-Heisenberg-Gymnasium wird aber ihr erstes Konzert auf einer großen Bühne in Leverkusen sein. In ihrer Heimat.

Luna Keller ist ebenfalls Leverkusenerin. Ihre Auftritte führten sie bereits nach England, Frankreich und in die USA. Dabei waren sogar Musikmagazine auf sie aufmerksam geworden, wie die Stadt schreibt. In Kalifornien hat sie mit „Rescue Songs“ eine EP aufgenommen, die am Freitag, 7. März, rauskommt. Mit „The Ocean Inside of Me“ ist auch schon ihr zweites Album draußen. All das beschert ihr sechsstellige Zugriffe auf professionellen Streamingdiensten.

Als „Tief und intensiv“ beschreibt das städtische Kulturbüro ihre Musik. Sie thematisiert unter anderem eine Depression, mit der sie zu kämpfen hatte. Sie mischt Indie-Folk mit Americana. Ihre Songs seien Geschichten, die sowohl das vereinen, was schmerzt, als auch das, was glücklich macht. „Maximal intensiv“ nennt die Stadt das.