Im Prozess gegen die Mitglieder der stadtbekannten Leverkusener Großfamilie wurde auch über Opfer und Folgen der Taten gesprochen.
EnkeltrickBrüder aus Leverkusener Großfamilie wurden von einer nahen Person verpfiffen

Das Bild stammt vom ersten Prozesstag: Landgericht Köln: Giuliano G. (23, weiße Jacke) und Christopher G. (26, sitzend) müssen sich wegen Enkeltricks vorm Kölner Landgericht verantworten.
Copyright: Ralf Krieger
Das Blut gefriert auch erfahrenen Prozessbeobachtern in den Adern, wenn Zeugen in einem Prozess berichten, welche Nöte ein Schockanruf bei ihnen auslöst. Auch Anrufe, an denen die beiden Brüder der stadtbekannten Leverkusener Großfamilie an wichtiger Position im organisierten, kriminellen Netzwerk mitgewirkt haben sollen, hatte Folgen für die Opfer: Seine Mutter sei seit einem dieser Schockanrufe merklich vergesslicher, ja dement, geworden, berichtet der Sohn einer 86-jährigen Frau als Zeuge im Kölner Landgericht. Die Mutter und der Vater säßen seither fast nur noch zu Hause.
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