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Neue SchilderAn diesen Kreuzungen in Brühl sollen Radfahrer bei Rotlicht abbiegen dürfen

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Zu sehen ist die Ampel an der Kreuzung von Römerstraße und Mühlenbach.

An der Kreuzung Mühlenbach und Römerstraße könnten Radfahrer dank eines neuen Verkehrsschildes bald zügiger vorankommen.

Die Stadtverwaltung hat alle Kreuzungen mit Ampeln untersucht und will an sechs davon Radfahrern neue Möglichkeiten einräumen.

Um Radfahrern ein schnelleres Vorankommen zu ermöglichen, setzt die Stadt Brühl auf den „Grünpfeil für Radverkehr“. So heißt ein Verkehrsschild, das mit einer Novelle der Straßenverkehrsordnung im Jahr 2020 eingeführt wurde. Es erlaubt Radlern nach einem kurzen Anhalten das Rechtsabbiegen auch an roten Ampeln.

Die Einrichtung dieser Abbiegeoption dürfe die Sicherheit aber nicht beeinträchtigen, erklärt die Stadtverwaltung, die daher alle 19 vollsignalisierten Knotenpunkte im Stadtgebiet untersucht hat. Reine Fußgängerampeln wurden nicht betrachtet, da dort die Sicherung des querenden Fußverkehrs Vorrang hat.

Zehn Stellen kamen demnach grundsätzlich in Betracht. Während an vier Örtlichkeiten noch weitere Untersuchungen ausstehen, soll für sechs nun das verpflichtende Anhörungsverfahren durchgeführt und „die Beschilderung möglichst in den kommenden Wochen eingerichtet werden“, heißt es. Die Stadt werde nach erfolgreichem Anhörungsverfahren die Beschilderung dem zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW gegenüber anordnen. Denn alle ermittelten Kreuzungen liegen an Landesstraßen.

Der „Grünpfeil für Radverkehr“ soll das Abbiegen von Alte Bonnstraße auf die Pingsdorfer Straße, von Römerstraße auf die östliche Kaiserstraße, von der Letzterer auf die nördliche Römerstraße, von der Römerstraße auf den Mühlenbach und umgekehrt sowie von der Wilhelm-Kamm-Straße auf die Römerstraße bei Rotlicht ermöglichen. So soll Radfahren in Brühl attraktiver werden.