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Mehr als 30 Millionen Euro BaukostenDas sind die neuen Mieter im Segro-Gewerbepark in Frechen

Lesezeit 3 Minuten
Auf dem Bild ist die Baustelle des Segro Parks und ein Firmenschild zu sehen.

Der zweite Bauabschnitt des neuen Segro Parks hat bereits zwei Mieter gefunden - Hasenkamp und die bilstein group

Der zweite Bauabschnitt soll im dritten Quartal 2025 fertig sein, rund 3.500 Quadratmeter davon wurden nun bereits vermietet.

Das Unternehmen Segro hat zwei neue Mieter für seinen neuen Gewerbepark in Frechen an der Europaallee gewinnen können: Die bilstein group mietet 1800 Quadratmeter, das Frechener Familienunternehmen Hasenkamp sicherte sich eine Fläche von 1700 Quadratmetern.

Diese neu vermieteten Flächen befinden sich im zweiten Bauabschnitt des neuen Gewerbeparks, der planmäßig im dritten Quartal 2025 fertiggestellt werden soll. Der erste Abschnitt wurde bereits im vierten Quartal des vergangenen Jahres abgeschlossen und ist ebenfalls bereits zum Teil vermietet. Beide Bauabschnitte werden zusammen 30.900 Quadratmeter Gewerbefläche haben, die auf bis zu 16 Einheiten aufgeteilt werden können. Das Unternehmen hat die Baukosten auf 30 bis 35 Millionen Euro beziffert. Als Partner für die Umsetzung des Projekts wurde das Bauunternehmen Goldbeck beauftragt.

Auf dem Bild ist eine visualisierte Ansicht des neuen Gewerbeparks in Frechen zu sehen.

Mehr als 30 Millionen Euro investiert das Immobilienunternehmen Segro in den neuen Gewerbepark in Frechen. (Visualisierung)

„Wir freuen uns, dass wir bereits mehrere Monate vor der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts im Segro Park Frechen die ersten Einheiten vermieten konnten. Dies unterstreicht die starke Nachfrage nach unseren strategisch gut gelegenen, modernen und nachhaltigen Light-Industrial-Standorten seitens einer Vielzahl von Unternehmen", kommentierte Tim Rosenbohm, Direktor Light Industrial bei SEGRO.

Die bilstein group und Hasenkamp ziehen ein

Die bilstein group, ein familiengeführter Hersteller und Lieferant von Autoersatzteilen aus Ennepetal (Sauerland), will die Flächen für sein „Motair Turbo Competence Center“ nutzen. Motair spezialisiert sich auf die industrielle Wiederaufbereitung (Remanufacturing) von Turbolader-Altteilen. Dieser nachhaltige Prozess schone Ressourcen (Material und Energie) und diene der Kreislaufwirtschaft.

Hasenkamp, dessen Deutschland-Zentrale sich in Frechen nur wenige Meter vom Segro Park entfernt befindet, nutzt die Flächen zur Expansion. Das Unternehmen führt individuelle logistische Projekte wie Spezial- und Kunsttransporte, die Einbringung und Montage von sensiblen Gütern sowie bei Bedarf das zugehörige Warehousing (Lagerung) durch.

Frechen: Bauschutt als Recyclingmaterial genutzt

Der Gewerbepark in Frechen sei besonders nachhaltig, teilt das Unternehmen mit: „Es wurde der angefallene Bauschutt ressourcenschonend teilweise als Recyclingmaterial für die Neubauten genutzt. Zudem wurden Wärmepumpen installiert, die ebenso wie Ladesäulen für E-Pkw mit dem Strom von Photovoltaikanlagen auf den Hallendächern versorgt werden.“ Auch die Mieter könnten diesen PV-Strom nutzen, außerdem würden Teile der Dächer und Fassaden begrünt. Zusammen mit dem geplanten Energiestandard BEG40 erfüllten die Neubauten mit diesen Eigenschaften alle Voraussetzungen für die Nachhaltigkeitszertifizierung DGNB in Platin.

Segro ist ein britischer Real Estate Investment Trust (REIT), der an der Londoner Börse und an der Euronext Paris notiert ist. Er ist ein führender Eigentümer, Verwalter und Entwickler von modernen Logistik- und Industrieimmobilien. Das Unternehmen besitzt oder verwaltet 10,3 Millionen Quadratmeter Fläche im Wert von 24,4 Milliarden Euro und bedient Kunden aus einer Vielzahl von Branchen. Die Immobilien des Unternehmens befinden sich in und um Großstädte und an wichtigen Verkehrsknotenpunkten im Vereinigten Königreich und in sieben weiteren europäischen Ländern.