Seit seiner Gründung im Jahr 1975 ist die Einwohnerzahl um rund 120.000 gestiegen. Kerpen ist die größte Stadt.
Im JubiläumsjahrRhein-Erft-Kreis knackt 500.000-Einwohner-Marke

Das Aachener Tor in Bergheim
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Der Rhein-Erft-Kreis hat die magische Marke geknackt: Erstmalig leben mehr als eine halbe Million Menschen zwischen Bedburg und Wesseling. Genau genommen sind es 501.831. Diese Zahl wurde zum Stichtag 31. Dezember 2024 erhoben. Damit gehört der Rhein-Erft-Kreis zu den zehn einwohnerstärksten Kreisen der Bundesrepublik.
Mit 32 Prozent Bevölkerungszuwachs gegenüber seiner Gründung 1975 mit rund 380.000 Einwohnern erfreue sich der Rhein-Erft-Kreis somit zunehmender Beliebtheit, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung mit. Das Erreichen der Marke von 5000.000 Einwohnern passe zum 50-jährigen Bestehen des Kreises.
Landrat Frank Rock (CDU) zeigt sich erfreut: „ Ich freue mich, dass so viele Menschen – auch junge Leute und Familien – hier heimisch werden. Der Rhein-Erft-Kreis ist ein schöner, starker und prosperieren-der Kreis, eine Region im Wandel mit großen Chancen und Zukunftspotenzial.“
Mit 70.156 Einwohnern ist Kerpen die einwohnerstärkste Stadt im Kreis. Die Kolpingstadt hatte Ende November 2023 erstmalig die magische Grenze von 70.000 Einwohnern übersprungen. Dahinter folgen Bergheim (66.099), Hürth (65.044), Pulheim (57.331), Frechen (54.439) und Erftstadt (52,584). Weniger als 50.000 Einwohner haben Brühl (47.659), Wesseling (39.726) und Bedburg (26.151). Die wenigsten Einwohner weist Elsdorf auf: 22.642. (jtü)