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FrauenfußballTopspiel vertreibt bei Bayer 04 Leverkusen die trüben Gedanken

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Roberto Paetzold Bayer 04 Leverkusen, Trainer mit Emotion. GER, SC Freiburg - Bayer 04 Leverkusen, Frauen-Fussball, Google Pixel Frauen-Bundesliga, 1. Spieltag, Saison 2024/2025, 26.01.2025 DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO GER, SC Freiburg - Bayer 04 Leverkusen, Frauen-Fussball, Google Pixel Frauen-Bundesliga, 1. Spieltag, Saison 2024/2025, 26.01.2025 Freiburg *** Roberto Paetzold Bayer 04 Leverkusen, Coach with Emotion GER, SC Freiburg Bayer 04 Leverkusen, Womens Football, Google Pixel Frauen Bundesliga, 1 Spieltag, Saison 2024 2025, 26 01 2025 DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO GER, SC Freiburg Bayer 04 Leverkusen, Womens Football, Google Pixel Frauen Bundesliga, 1 Spieltag, Saison 2024 2025, 26 01 2025 Freiburg Copyright: xEibner-Pressefoto/ThomasxHessx EP_THS

Roberto Pätzold, Trainer der Fußballerinnen von Bayer 04 Leverkusen. 

Das Team von Trainer Roberto Pätzold misst sich nach einer Woche voller Rückschläge mit dem FC Bayern.

Nein, das vergangene Wochenende war nicht dazu angetan, die Stimmung in den Reihen des Frauenfußball-Erstligisten Bayer 04 Leverkusen zu heben. Am Freitag machte die Nachricht von der schweren Verletzung von Außenverteidigerin Shen Menglu die Runde. Wie Untersuchungen ergaben, hatte sich die Chinesin am vorangegangenen Sonntag beim 6:0-Heimsieg gegen den SV Werder Bremen einen Kreuzbandriss zugezogen. Menglu wird in dieser Saison nicht mehr auflaufen können.

Am Samstag folgte dann in Westerburg eine herbe 0:4-Pleite im Testspiel gegen Eintracht Frankfurt. Dass mit Lisanne Gräwe und Elisa Senß auch noch zwei einstige Bayer-Spielerinnen für die Hessinnen trafen, verlieh der Niederlage zusätzlich eine bittere Note. „Wir werden das Ergebnis aber nicht überbewerten, weil es vor allem darum ging, Spielerinnen mit zuletzt weniger Einsatzzeiten mit Blick auf die kommenden Aufgaben in der Liga Praxis zu geben. Wir haben uns nach Kräften gewährt und leider einige Situationen offensiv nicht in Tore ummünzen können. Für viele war es ein sehr guter physischer Reiz“, erklärte Bayer-Coach Roberto Pätzold im Bemühen darum, das Resultat zu relativieren.

Bayer 04 war in der Hinrunde auf Augenhöhe mit dem FC Bayern

Der folgende Sonntag dürfte dann Stimmung und Optimismus noch einmal strapaziert haben. Wer von den Bayer-Spielerinnen und -Verantwortlichen wollte, konnte sich anschauen, wie der SV Werder mit einem 3:1 nach Verlängerung beim Zweitligisten Hamburger SV vor 57.000 Zuschauern den Sprung ins DFB-Pokalfinale perfekt machte. Es war ein Erfolg, den auch Bayer 04 durchaus hätte feiern können, wenn man nicht in der Runde zuvor mit 0:1 gegen eben jene Bremerinnen verloren hätte.

Die trüben Gedanken vertreiben sollte jedoch der Ausblick: Am Sonntag (30. März/15.15 Uhr) stehen die Leverkusenerinnen vor einem besonderen Match. Es geht zum Bayern-Campus in München, wo sie sich mit dem Deutschen Meister und Tabellenführer messen werden. Bayer 04 durfte sich im Verlauf der Hinrunde noch auf Augenhöhe mit dem FC Bayern wähnen. Genau wie Frankfurt sammelte man mit 26 Zählern exakt so viele Punkte wie das Starensemble aus der bayerischen Landeshauptstadt.

Unser grundsätzliches Ziel ist es, auch gegen die Mannschaften, die qualitativ und individuell besser besetzt sind, mutig zu agieren und unser Spiel auf den Platz zu bringen
Roberto Pätzold, Trainer der Fußballerinnen von Bayer 04 Leverkusen

In der Rückrunde sieht das anders aus. Der FC Bayern ist der Konkurrenz wieder voraus, hat mit 18 Punkten in den bisherigen sechs Begegnungen die maximale Ausbeute eingefahren und die Rivalen vorerst abgeschüttelt. Zuletzt glückte ein 3:1 gegen den Vizemeister und Dauerrivalen VfL Wolfsburg. Das Hinspiel dürfte Bayer 04 jedoch Hoffnung machen. Erst in der Schlussminute musste man den Treffer zum 2:3 einstecken. „Unser grundsätzliches Ziel ist es, auch gegen die Mannschaften, die qualitativ und individuell besser besetzt sind, mutig zu agieren und unser Spiel auf den Platz zu bringen. Das ist uns beim 2:3 gegen den FC Bayern in vielen Phasen gelungen“, erinnert sich Pätzold.