Der weltweit präsente Jungkünstler lädt ab Samstag, 17. Januar, zur Vernissage seiner Jubiläumsausstellung in Ehrenfeld ein.
Galerie in Ehrenfeld14-jähriger Mikail Akar aus Köln weltweit als Mal-Wunderkind gefeiert

Mikail Akar sitzt inmitten von Bildern, Paletten und Farben in seinem Atelier. Dorthin und in die angeschlossene Galerie lädt er ab dem 17. Januar zur Jubiläumsausstellung ein.
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Ungeachtet seines rasanten Aufstiegs in der Kunstszene und des weltweiten Erfolgs seiner Werke ist Mikail Akar völlig auf dem Teppich geblieben. Nach wie vor sind für ihn das Malen und der dahinter stehende kreative Prozess das Wichtigste. „Ich bin stolz, wo ich mit 14 Jahren schon überall war – und froh, dass ich die Möglichkeit hierzu habe“, sagt er.
In unzähligen deutschen Städten, dazu in Zürich, Wien, New York, Miami, Istanbul und Palma de Mallorca sowie weiteren Orten der Welt zeigte er bereits seine abstrakt-figürliche Kunst. Alles fing 2016 an, als er sich als Vierjähriger an der damaligen Longericher Kunstmeile beteiligte. Dort malte er auf dem Marktplatz live vor Publikum. Wenngleich schon damals vielen Leuten sein Talent aufgefallen ist, hätte wohl kaum jemand gedacht, wie es in den Folgejahren für ihn weitergehen sollte. „Vor allem die US-Amerikaner lieben ihn; dort ist er fast noch populärer als hier“, merkt sein Vater Kerem Akar an.
Seit drei Jahren arbeitet Akar an der Hüttenstraße in Ehrenfeld
Seit rund drei Jahren ist Mikail in der Ehrenfelder Galerie „Ehrenart“ an der Hüttenstraße 32 tätig, nur ein paar Schritte vom Bahnhof Ehrenfeld entfernt. Dort lädt er ab Samstag, 17. Januar, ab 18 Uhr zu seiner Jubiläumsausstellung „The First Decade“ ein, die danach noch bis Sonntag, 8. Februar, zu sehen ist. Aus diesem Anlass plant er, bei der Vernissage seine erste eigene Rede ans Publikum zu richten. Die neuen Räume, mitsamt viel Platz im Atelier und großem Hof zum Basketball-Spielen zwischendurch, gefallen ihm sehr; er könnte sich sogar vorstellen, ab 18 hier fest zu wohnen.
„Auch für uns als Eltern waren die zehn Jahre ein harter Weg, weil wir uns viel Negatives anhören mussten“, blickt Kerem Akar zurück. „Aber wir haben immer an das Talent unseres Sohnes geglaubt. Die Zeit hat uns als Familie noch mehr zusammengeschweißt.“ Man sehe deutlich, dass Mikail mit seinen Bildern gewachsen sei. „Aber nach wie vor sieht er das Malen als Leidenschaft an, nicht als Arbeit.“ Ebenfalls über die Jahre geblieben ist sein Einsatz für den guten Zweck: Erst kürzlich spendete er 6.900 Euro an die „Stiftung Kinderherz“, neben vielen weiteren Organisationen, die er im Laufe seines Schaffens unterstützt hat.
Für den Besuch von Vernissage (17. Januar, 18 Uhr) und Finissage (8. Februar, 15 Uhr) ist eine Anmeldung nötig. Diese ist kostenfrei auf der Website des Künstlers möglich. Im übrigen Ausstellungszeitraum ist dienstags bis sonntags von 12 bis 15, sowie von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

