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Randale im AirbusStreit wegen Körpergeruch eskaliert an Bord – Flugbegleiterin gebissen

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Ein Passagierflugzeug der chinesischen Fluggesellschaft Shenzhen Airlines vom Typ Airbus A320 Neo.

Ein Passagierflugzeug der chinesischen Fluggesellschaft Shenzhen Airlines vom Typ Airbus A320 Neo. (Symbolbild)

Auf einem Flug von Shenzhen nach Shanghai kam es zu einem Streit unter Passagierinnen – das Personal versuchte zu schlichten.

Auf einem Inlandsflug der Fluggesellschaft Shenzhen Airlines kam es am Dienstag (1. April) zu einem handfesten Zwischenfall. Darüber berichtet unter anderem die „Daily Mail“. Zwei Passagierinnen gerieten demnach vor dem Abflug des Airbus A320 am Flughafen Shenzhen Bao'an in einen lautstarken Streit, bei dem es um Körpergeruch und den Geruch von Parfüm gegangen sein soll.

Airbus A320: Körpergeruch und Parfüm sorgen für Streit

Die Auseinandersetzung, der von lauten Geschrei begleitet wurde, spielte sich auf der rechten Seite des Flugzeugs ab, wo beide Frauen in derselben Sitzreihe Platz genommen hatten. Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter eilten herbei, um die Situation zu beruhigen. Auch zwei männliche Passagiere aus der Reihe dahinter versuchten, die Streitenden zu trennen.

Im Verlauf der Auseinandersetzung soll eine der Frauen eine Flugbegleiterin in den Arm gebissen und eine weitere Person gekratzt haben. Das Bordpersonal konnte die Situation unter Kontrolle bringen, bis die Polizei eintraf. Beide beteiligten Frauen wurden von der Polizei abgeführt. Die Maschine, die ursprünglich um 17.45 Uhr Ortszeit in Richtung Shanghai Hongqiao International Airport abheben sollte, startete mit einer Verzögerung von mehr als zwei Stunden um 19.56 Uhr.

Shenzhen Airlines kündigt Untersuchung nach Vorfall auf Inlandsflug an

Nach Angaben der Fluggesellschaft wurde der Vorfall zur weiteren Klärung an die zuständigen Behörden übergeben. Shenzhen Airlines hat Medienberichten zufolge eine interne Untersuchung eingeleitet. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand der betroffenen Crewmitglieder wurden zunächst nicht gemacht.

Auch über mögliche Konsequenzen für die betroffenen Passagiere gibt es noch keine offiziellen Informationen. Die Fluggesellschaft wurde von mehreren Medien, darunter der „Daily Mail“, um eine Stellungnahme gebeten. Der Vorfall hat auch in den sozialen Netzwerken zu Diskussionen über das Verhalten an Bord und den Umgang mit Konflikten während des Fluges geführt.

Erst im Februar 2025 sorgte ein weiterer Vorfall an Bord eines Passagierflugzeugs für Aufsehen: Auf einem Flug der Hong Kong Airlines von Bali nach Hongkong geriet ein Ehepaar mit zwei Kindern in einen heftigen Streit mit Mitreisenden und der Crew. Das Paar beschimpfte andere Passagiere lautstark, drängelte sich beim Aussteigen vor und rempelte Mitreisende absichtlich an. Auch von diesem Vorfall wurden Videos in sozialen Netzwerken verbreitet. (jag)