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Bezirksverband SchleidenDie Schützen aus Wahlen sind als Team unschlagbar

Lesezeit 2 Minuten
Die Preisträger des Schützenwettbewerbs stehen in einer Gruppe zusammen.

Ihre Bezirksprinzen und -prinzessinnen ermittelten die jungen Schützen.

Lea Waider aus Rohr-Lindweiler  ist neue Bezirksprinzessin der Schützen. Bei den Schülern kam es am Ende auf das bessere Trefferbild an.

Ihre neue Bezirksprinzessin konnten die Schützen des Bezirksverbands Schleiden feiern: Lea Waider von der Bruderschaft Rohr-Lindweiler hatte mit 21 Ringen die Nase vorn und verwies damit die Mit-Aspiranten Maurice Tange aus Wahlen und Kevin Wergen aus Gemünd auf die Plätze. Bei der Siegerehrung nahm Waider die Kette entgegen, die bislang ihr Vorgänger Jonas Winter aus Marmagen getragen hatte.

Auf dem Schießstand in Keldenich wurde der erste Wettbewerb unter der Ägide des neuen Bezirksbrudermeisters Manfred Müller ausgetragen. Drei Schuss aus dem Luftgewehr waren abzugeben, stehend freihändig aus der Entfernung von zehn Metern.

Lisa Schmitz hatte ein schöneres Schussbild als Elias Winter

Eine ähnliche Vorgabe, nur stehend aufgelegt, galt für die vier Bewerber, die zum Schießen um die Würde des Bezirksschülerprinzen angetreten waren. Hier hatte am Ende eines spannenden Wettbewerbes Lisa Schmitz aus Gemünd mit 26 Ringen die Nase vorn – wenn auch nur ganz knapp. Das bessere Schussbild entschied zugunsten der Gemünder Jungschützin, da Elias Winter aus Marmagen ebenfalls auf 26 Ringe gekommen war.

Mit dem Lasergewehr traten Leon Kaiser aus Keldenich und Finn Hees aus Wahlen im Schießen um den Bambiniprinzen an. Hier gewann Kaiser mit 18 Ringen.

Die Wahlener Schützen gewinnen den neuen Christoph-Kammers-Pokal

Nachdem im vergangenen Jahr der 2011 gestiftete Christoph-Kammers-Pokal mit dem Sieg der Wahlener in deren Besitz übergegangen war, hat der ehemalige Bezirksbrudermeister Kammers eine neue Trophäe gestiftet – und die Vorgaben für den endgültigen Gewinn etwas heruntergeschraubt. Nachdem vorher 1500 Ringe gesammelt werden mussten, damit eine Bruderschaft den Pokal endgültig in Empfang nehmen kann, sind es jetzt noch 1000 Ringe.

Den ersten Schritt zu einem erneuten Gewinn des Pokals machten wiederum die Wahlener Schützen. Sie gewannen das erste Schießen um den Pokal mit 153 Ringen. Hinter ihnen konnten sich die Bruderschaften aus Rohr-Lindweiler, Marmagen und Reifferscheid platzieren.

Allerdings war es für sie bedeutend schwerer, denn sie konnten nicht in voller Mannschaftsstärke antreten. In den Fünfer-Teams dürfen nur zwei Schützen sein, alle anderen müssen entweder Jung- oder Schülerschützen sein. Als bester Einzelschütze konnte sich Maurice Tange aus Wahlen profilieren, der 40 von 50 möglichen Ringen erzielte.