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PetitionLeichlingen will das Licht wieder komplett anschalten

Lesezeit 2 Minuten
Mehrere LED-Straßenlampe.

In einer Petition fordern mehr als 500 Leichlingerinnen und Leichlinger das Wiedereinschalten der Straßenbeleuchtung.

Die Diskussion um die Straßenbeleuchtung in Leichlingen läuft bereits seit mehreren Wochen.

Mehr als 800 Leichlingerinnen und Leichlinger wollen, dass die Straßenlaternen in der Blütenstadt kurzfristig und dauerhaft wieder leuchten. Um ihrem Wunsch Ausdruck zu verleihen, haben sie eine entsprechende Online-Petition unterzeichnet, die am kommenden Montag, 23. Oktober, im Infrastruktur-, Mobilitäts- und Betriebsausschuss behandelt werden soll.

Bernd Skorpil hat die Petition am 25. September gestartet. Stand Dienstagmittag hatte das Anliegen 849 Unterstützerinnen und Unterstützer. „In Leichlingen wurden im vorigen Jahr große Teile der Lampen der Straßenbeleuchtung außer Betrieb gesetzt. Ziel dieser Petition ist, den Zustand der Straßenbeleuchtung in Leichlingen sofort wiederherzustellen, wie er vor der oben genannten Maßnahme war“, heißt es in der Begründung zur Petition. Außerdem wollen die Unterzeichner, dass alle Lampen „schnellstmöglich auf LED umgestellt werden“.

Es sei dringend notwendig, die Straßenbeleuchtung wieder in Betrieb zu nehmen, „aus Gründen der Sicherheit für ältere und behinderte Menschen, aber auch, um Einbrüche weniger wahrscheinlich zu machen“, heißt es. Das Sicherheitsgefühl der Bürger der Stadt solle wiederhergestellt werden. Auch sei die Beleuchtung wichtig für Schulkinder, die morgens im Dunkeln zur Schule müssten.

Leichlingen: Anwohner wenden sich an Bürgermeister

Mit dieser Petition entsprechen Skorpil und seine Unterstützerinnen und Unterstützer einem Wunsch aus der Bevölkerung, den auch Bürgermeister Frank Steffes in Gesprächen wahrgenommen habe, wie er zuletzt im Gespräch mitgeteilt hatte.

Ende September hatte der Leichlinger Stadtrat beschlossen, die Beleuchtung zu zwei Dritteln wieder angeschaltet wird, bis die bestehenden Leuchten auf LED umgerüstet sind. Anwohnerinnen und Anwohner hätten dem Beschluss nach allerdings die Möglichkeit, Hinweise auf Angst- und Verdunklungsräume vorzubringen, die dann geprüft werden sollen. Der Klimaausschuss hatte zuvor der Verwaltung den Auftrag erteilt, einen Plan für eine teilweise Wiederanschaltung der Lampen zu erstellen.

Elf Monate lang hatte die Stadt rund 45 Prozent der Straßenlaternen im Stadtgebiet abgeschaltet. Dabei wurden etwa 200.000 Kilowattstunden Strom und 85 Tonnen CO₂ gespart. Der Bürgermeister hatte sich für eine Wiederanschaltung aller Lampen ausgesprochen: „Ich finde, mit diesem Verzicht haben die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt einen guten Anteil zur Versorgungssicherheit in Deutschland beigetragen“, hatte er an die Fraktionen formuliert.

Unterstützung für die Petition kam auch von der Leichlinger SPD: „Wir unterstützen das Bestreben nach mehr Helligkeit und damit auch mehr Sicherheit in Leichlingen“, formuliert Fraktionsvorsitzender Matthias Ebecke.