Der Bombenfundort befindet sich in direkter Nähe zur A4.
Copyright: Csaba Peter Rakoczy
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Köln – Nach dem Fund eines Bombenblindgängers wurde das Autobahndreieck Heumar am Mittag für etwa eine Stunde komplett gesperrt. Davon betroffen waren alle anliegenden Autobahnen, also die A3, die A4 und die A59. Auch der Luftraum war gesperrt. Die Ein-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Freitagmorgen bei Bauarbeiten gefunden worden und wurde um 13.29 Uhr erfolgreich entschärft, so die Stadt.
Alle Sperrungen wurden nach und nach aufgehoben und die Autobahnen 3, 4 und 59 wieder freigegeben.
Die Karte der Stadt Köln zeigt den Gefahrenbereich am Heumarer Dreieck, der von der gefundenen Fliegerbombe ausging.
Copyright: Stadt Köln
Das Ordnungsamt hatte den genauen Evakuierungsbereich festgelegt. Es mussten nur einige Beschäftigte ihre Arbeitsplätze verlassen, da kein Wohngebiet in der Nähe liegt. Der für die Entschärfung zuständige Kampfmittelbeseitigungsdienst spricht von einem Gefahrenbereich von 300 Metern um den Fundort.
Die A4 sowie die A3 und die A59 waren vorübergehend gesperrt.
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Vom Ordnungsdienst des Ordnungsamtes der Stadt Köln waren 42 Mitarbeitende im Einsatz.
Während der Sperrung wurde der Verkehr aus Aachen kommend am Kreuz Gremberg abgeleitet, aus Oberhausen und Olpe kommend am Kreuz-Köln-Ost. Aus Bonn und Frankfurt kommend musste spätestens im Dreieck Porz bzw. an der Anschlussstelle Königsforst abgefahren werden.