Bei Hochwasser am Rheinboulevard greifen besondere Maßnahmen.
Copyright: Martina Goyert
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Der Rhein führt aktuell wieder mehr Wasser, auch für die folgenden Tage ist ein steigender Pegel angekündigt. Welche Maßnahmen bei welchem Pegelstand ergriffen werden.
Wann spricht man in Köln von Hochwasser?
Ab einem Pegel von 4,50 Meter ist in Köln von Hochwasser die Rede. Ist dieser Pegelstand erreicht, werden die ersten Maßnahmen zum Hochwasserschutz getroffen. So werden beispielsweise im Kanalnetz erste Schutzmaßnahmen durchgeführt.
Eine Gefahrenmaßnahme bei Hochwasser sind die Hochwasserschutzwände, die wir hier im Rheingarten an vielen Stellen aufgebaut werden können. (Archivfoto)
Copyright: Christoph Hennes
Wie wird der Wasserstand in Köln gemessen?
Bei Rheinkilometer 688 in der Altstadt erfolgt die Messung des Pegelstandes in Köln. Ein Schwimmkörper im Pegelturm überträgt den Wasserstand auf eine Pegeluhr, die am Turm befestigt ist.
Der Kölner Pegel ergibt sich so, dass beim Pegelstand „0 Metern“ noch mindestens 1 Meter Wassertiefe in der Fahrrinne des Rheins vorhanden ist. Zu einem Pegelstand von beispielsweise 1,40 Metern muss man daher diesen Wert addieren und kommt so auf einen tatsächlichen Wasserstand von mindestens 2,40 Metern.
Außerdem werden die Daten elektronisch aufgezeichnet und übertragen – zum Beispiel zu den Stadtentwässerungsbetrieben (StEB), die den aktuellen Pegelstand regelmäßig veröffentlichen. Unter der Rufnummer 0221/19429 kann der Wasserstand telefonisch abgefragt werden.