Der Kölner Zoo zeigt die neugeborenen asiatischen Löwen ab Samstag, 10. Februar, live auf einem Monitor.
„Es gibt ein großes Interesse“Kölner Zoo zeigt Baby-Löwen auf Monitor jetzt live
Ab Samstag erhalten Zoobesucher per Videoübertragung Einblicke in das Leben der Junglöwen, wie der Kölner Zoo mitteilte. Die drei asiatischen Löwen sind vor zwei Wochen zur Welt gekommen. Löwenmutter Gina und ihre Jungen liegen in einer Wurfbox hinter dem Löwengehege und brauchen ihre Ruhe. Die Jungen haben noch keine Menschen gesehen. Das ist für die nächsten Wochen auch nicht geplant, damit sie möglichst artgerecht sozialisiert werden können.
Bisher konnten lediglich Pfleger des Zoos über eine Kamera sehen, was in der Wurfbox passiert. Dies können Zoobesucher ab Samstag nun auch. An der „Tigerhöhle“ zwischen Löwen- und Tigeranlage wird ein Monitor angebracht, auf dem die Live-Bilder übertragen werden. „Mit der Live-Cam aus der Wurfbox können wir unseren Gästen die Jungtiere zeigen, ohne sie zu stören“, sagen die Zoovorstände Theo Pagel und Christopher Landsberg.
Auch Löwenvater Navin darf nicht zu den Babys
Es ist der erste Nachwuchs bei den asiatischen Löwen seit 20 Jahren. Nicht nur die Menschen dürfen nicht ins Gehege. Selbst Löwen-Vater Navin darf nicht zu seinen Babys. Kurz nach der Geburt stritt er sich mit Gina, daher entfernten die Pfleger ihn aus der sicheren Wurfbox.
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Nachdem die unerfahrene Löwin eins ihrer Jungen kurz nach der Geburt versehentlich erdrückte, waren die Sorgen bei den Zoobesuchern groß. In der Natur kommt es jedoch häufig vor, dass Löwenmütter bei der ersten Geburt solche Fehler machen. In der Regel werden sie bei der nächsten Schwangerschaft erfahrener und Unfälle ereignen sich seltener, so die Experten vom Kölner Zoo.
Ab April sollen die Junglöwen dann nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch live im Gehege zu sehen sein. Vorausgesetzt, sie entwickeln sich weiter so gut wie bisher. „Es gibt ein großes Interesse an den Jungtieren und viele Nachfragen nach ihnen. Die Kleinen brauchen zunächst aber weiterhin Ruhe und Abgeschiedenheit“, so die Zoovorstände.