Hobby-Theater in Bad Münstereifel-Iversheim: In dem Stück „Mission Million“ spielen ein Huhn und ein Fisch eine Rolle.
„Vorhang auf“Ensemble aus Arloff-Kirspenich verspricht großen Theaterspaß

Die Mitglieder des Theatervereins „Vorhang auf“ präsentieren ihr neues Stück „Mission Million“.
Copyright: Cedric Arndt
Ein millionenschwerer Postraub, eine heimliche Affäre und ein Huhn – mit diesen Stichworten, deren Zusammenhang auf den ersten Blick nur schwer zu erfassen scheint, lässt sich die aktuelle Produktion der Theatergruppe „Vorhang auf“ Arloff-Kirspenich treffend zusammenfassen.
Details über die Rolle des Huhns in dieser skurrilen Aufzählung wollte Marc Jansen, der mit Michal Nocon die Regie im Stück „Mission Million“ übernommen hatte, während der Generalprobe zwar noch nicht offenbaren, dennoch dürfe sich das Publikum auf einige Überraschungen gefasst machen. „Es wird vieles passieren, womit man zu Beginn der Geschichte sicher nicht rechnen würde, und mit jeder Szene wird das Chaos noch undurchschaubarer.“
Das Ensemble aus Arloff-Kirspenich hatte großen Spaß
Seit Oktober vergangenen Jahres arbeiten die Hobbyschauspieler aus Arloff-Kirspenich bereits an dem Dreiakter von Atréju Diener, mit dem sie ihren Zuschauern neben einer spannenden Ermittlung und einer Liebesgeschichte samt Eifersucht und Drama vor allem eins versprechen: eine riesige Menge Spaß.
„Wir haben während der Proben selbst so viel gelacht wie wahrscheinlich bei keinem anderen Stück bisher“, erzählte Louisa Stadié, die als Angelina Kunz in die Rolle der heimlichen Geliebten schlüpfen wird. Die ausgelassene Stimmung wolle man nun an den Aufführungsterminen auf das Publikum übertragen. Sechsmal wird der für das Stück namensgebende Postraub „Mission Million“ auf und vor der Bühne des Dorfsaals in Iversheim, der dem Ensemble seit einigen Jahren als Domizil dient, für Verwirrung sorgen.
Sechs Aufführungen im Dorfsaal in Iversheim
Sechsmal sollen die Zuschauer in dieser Zeit mit Kommissarin Edith Grabert (gespielt von Daniela Mehrens) und der wahrscheinlich etwas zu neugierigen Nachbarin Frida Rehbein (Iris Nieswandt) den Geheimnissen aller Beteiligten auf den Grund gehen.
Die Ankündigung von Marc Jansen, dass auch ein Huhn und ein Fisch an der Aufklärung des Falles beteiligt seien, sorgte zwar eher für noch mehr Fragezeichen, doch der Regisseur gab auch ein paar Tipps, wie man der Lösung dennoch ein Stück näherkommen könnte. „Überall im Bühnenbild, das von den Vereinsmitgliedern geplant und aufgebaut wurde, gibt es versteckte Hinweise, die einen auf die richtige Spur bringen könnten.“
Weitere Aufführungen stehen an diesem und am nächsten Wochenende an. An den beiden Samstagen, 5. und 12. April, beginnen die Vorstellungen um 19 Uhr, an den Sonntagen, 6. und 13. April, um 15 Uhr. Es gibt noch Restkarten, die man sich im Internet sichern kann.