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Tödlicher Unfall in LeverkusenEVL arbeitet an besserer Beleuchtung für Berliner Platz

Lesezeit 2 Minuten
Die Hinweisleuchte hat die Stadt unmittelbar nach dem Unfall aufgestellt. Im Hintergrund ist die Gedenkstätte für das verunglückte Mädchen zu sehen.

Die Hinweisleuchte hat die Stadt unmittelbar nach dem Unfall aufgestellt. Im Hintergrund ist die Gedenkstätte für das verunglückte Mädchen zu sehen.

Der Berliner Platz erhält auf allen Zufahrten sukzessive „Berliner Kissen“ genannte Bremsschwellen und eine neue Beleuchtung.

Die städtische Energieversorgung Leverkusen (EVL) arbeitet daran, die Lichtverhältnisse am Berliner Platz in der Dämmerung und während der Nachtstunden zu verbessern. Das teilte eine Fachfrau der Stadtverwaltung in der Sitzung der Bezirksvertretung II am Dienstagabend mit. Die CDU in Opladen hatte ebendies beantragt. Ende Januar war an dem Kreisverkehr eine Schülerin des Landrat-Lucas-Gymnasiums auf dem Weg zur Schule von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden.

Derzeit führt die EVL Lichtberechnungen durch, um dann auch entscheiden zu können, ob die bisherigen Standorte der Laternen für eine bessere Ausleuchtung des Platzes eventuell geändert werden müssen. Parallel schreiben die Technischen Betriebe Leverkusen die Änderungen an den Fahrbahnmarkierungen komplett aus. Unter anderem soll dadurch im Kreis selbst die Zweispurigkeit aufgehoben werden.

Eine Parkplatzausfahrt am Berliner Platz in Opladen

Die Verbindung mit dem Action-Parkplatz am Berliner Platz soll künftig nur noch als in Richtung Kreisverkehr befahren werden.

Die für alle Zufahrtsstraßen zum Platz geplanten Bremsschwellen auf dem Asphalt sollen als betonierte Variante ausgeführt werden. Die Verwaltung erhofft sich dadurch einen geringeren Unterhaltungsaufwand und weniger für Zweiradfahrer potenziell gefährliche Stellen rund um den Kreisverkehr. „Berliner Kissen“ aus Kunststoff, die zeitweise den Autoverkehr auf der Elbestraße in Höhe der Einmündung Masurenstraße bremsen halfen, seien öfter defekt gewesen, hieß es. Der Wartungsaufwand habe im fünfstelligen Bereich gelegen. In Opladen sollen die insgesamt 13 Berliner Kissen nach und nach eingebaut werden.

Positive Kunde brachte die Verwaltung auch vom Betreiber des Deko-, Haushalts- und Schreibwarenladen „Action“ auf der Bonner Straße direkt am Kreisverkehr mit. Der sei aus eigenem Antrieb auf die Verwaltung zugekommen und habe sich bereit erklärt, die am Kreisverkehr liegende Ein- und Ausfahrt auf den Parkplatz des Geschäfts künftig nur noch in eine Richtung zu ermöglichen – für den ausfahrenden Verkehr. 

Der Ausschuss erklärte den CDU-Antrag für bessere Beleuchtung nach den Erläuterungen der Verwaltung für erledigt.