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Ehrung des StadtmusikverbandsDiese Kölner Bands sind am häufigsten am Tanzbrunnen aufgetreten

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Koelncongress-Geschäftsführer Ralf Nüsser (m.) freut sich, den ersten Vorsitzenden Klaus Schulz (r.) und Geschäftsführer Winfried Haushalter begrüßen zu können.

Koelncongress-Geschäftsführer Ralf Nüsser (m.) freut sich, den ersten Vorsitzenden Klaus Schulz (r.) und Geschäftsführer Winfried Haushalter begrüßen zu können.

Koelncongress-Geschäftsführer Ralf Nüsser lobt das Musikfest als Veranstaltung, die sich für Familien und für alle Generationen eigne.

14 Orchester, Chöre und Tanzgruppen aus sechs Nationen nahmen am 2. Juni 2002 die Gäste des Tanzbrunnens auf einen Streifzug durch die internationale Folklore mit. Aus dieser Veranstaltung des Stadtmusikverbands Köln entstand die Reihe „Internationales Folklorefest“, die bis heute fortgesetzt wird, allerdings inzwischen umbenannt in „Kölner Musikfest“. Im vorigen Jahr fand das Konzert, das wegen der Corona-Pandemie 2020 und 2021 ausfiel, zum 20. Mal statt.

Aus diesem Anlass hat Koelncongress-Geschäftsführer Ralf Nüsser den Stadtmusikverband mit einer aktualisierten Ehrentafel geehrt, auf der nun über dem Namen „Kölner Musikfest“ statt einem zwei goldene Sterne prangen, die für 20 Jahre Auftritte stehen. Seinen Platz hat das metallene Schild am „Wall of Fame“ gefunden, großen türkisfarbenen Flächen, die an der Außenwand des Theaters am Tanzbrunnen angebracht sind.

Wir gehen davon aus, dass in zehn Jahren der dritte Stern dazu kommt.
Ralf Nüsser

Darauf finden sich rund 20 Plaketten, die daran erinnern, welche Künstler besonders häufig auf der Open-Air-Bühne gestanden oder welche Veranstaltungen dort mindestens zehnmal stattgefunden haben. Zwei Sterne für 20 Jahre Bühnenpräsenz am Tanzbrunnen haben auch Krätzchen-Sänger Ludwig Sebus und Linus‘ Talentprobe bekommen. Am häufigsten sind hier die Bläck Fööss aufgetreten, wovon vier Sterne zeugen. Nüsser lobte das Musikfest als Veranstaltung, die sich für Familien und für alle Generationen eigne. „Wir gehen davon aus, dass in zehn Jahren der dritte Stern dazukommt.“

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Förderung von Amateurgruppen

Der Stadtmusikverband Köln wurde 1989 als Interessengemeinschaft der Kölner Amateur- und Orchestervereinigungen gegründet und zählt über 40 Mitgliedsvereine. Er hat sich der Pflege der musikalisch-kulturellen Bildung für Kölner und Kölnerinnen aller Altersstufen verschrieben; zugleich will er die Vielfalt und den Wert der Arbeit musikalischer Amateurgruppen stärker ins allgemeine Bewusstsein rücken. Für das Musikfest stellt Koelncongress dem Verband den Tanzbrunnen ein Sonntag mietfrei zur Verfügung. Damit würden Amateurgruppen die Chance erhalten, in größerem Rahmen öffentlich aufzutreten, sagte Winfried Haushalter, Geschäftsführer des Dachverbands, der sich zusammen mit dem Klaus Schulz, dem Vorsitzeden, vor dem „Wall of Fame“ eingefunden hatte.

Am Sonntag, 4. August, findet von 11.30 bis 17.30 Uhr das multikulturelle Musikfest zum 21. Mal statt. Es spielen Mitglieder von zwei Akkordeonorchestern, die Josephbläser Köln-Dellbrück und das Mandolinenorchester „Harmonie“; Gesang bieten der 1. Kölner Shanty-Chor der Marinekameradschaft von 1891, der Mut-Mach-Chor Köln und der Chor „Heimatklänge“. Zum Programm gehören auch eine Flamenco-Darbietung und der Auftritt des Koreanischen Frauenchors Köln in Kombination mit traditionellem koreanischem Tanz. Der Eintritt ist frei.