Meine RegionMeine Artikel
AboAbonnieren

Tödliches UnwetterTornados und Starkregen fordern erneut Opfer in den USA

Lesezeit 2 Minuten
Schwere Sturmschäden an der 96th Street North zwischen Garnett Road und Mingo Road.

Regenfälle und Tornados fordern Todesopfer und zerstören Häuser in den USA.

Regenfälle und Tornados fordern Todesopfer und zerstören Häuser in den USA. Betroffene Gebiete müssen sofort Schutz suchen.

Im Mittleren Westen und Süden der USA toben erneut schwere Gewitter und Tornados. Diese haben bereits zwei Todesfälle verursacht und zahlreiche Gebäude beschädigt. Laut der US-Website PowerOutage sind in sieben Bundesstaaten mehr als 300.000 Haushalte ohne Strom, wobei Indiana besonders betroffen ist, mit über 100.000 betroffenen Anschlüssen.

Todesopfer und starke Schäden in vielen Bundesstaaten

In Tennessee wurde von den Behörden der Tod von zwei Menschen gemeldet. Medienberichte deuten darauf hin, dass in diesem Bundesstaat ein weiteres Todesopfer zu beklagen ist. Auch aus Missouri gibt es Meldungen über einen Todesfall, doch ob dieser direkt mit den Stürmen in Zusammenhang steht, ist noch nicht sicher.

Laut CNN stand ein Gebiet mit etwa 14 Millionen Menschen, das sich von Ohio bis Mississippi erstreckt, unter Tornadobeobachtung. Das National Weather Service (NWS) erließ für Teile von Tennessee und West Virginia die zweithöchste Tornadowarnstufe und rief die Bevölkerung zu sofortigem Schutz auf.

Warnung vor Überschwemmungen

Der NWS warnte vor „lebensbedrohlichen, katastrophalen und möglicherweise historischen“ Sturzfluten. Diese könnten sich bis zum kommenden Samstag fortsetzen. Besonders in Kentucky, Tennessee und Arkansas wird heute eine hohe Regengefahr erwartet. Auch Tornados, heftiger Hagel und starke Winde sind vor allem in den südlichen Bundesstaaten zu befürchten.

Die heftigen Stürme haben in Missouri und Arkansas große Schäden angerichtet, darunter zerstörte Häuser und Farmen. In Indiana stürzte ein Funkturm um, und überall in den betroffenen Gebieten wurden zahlreiche Bäume durch die starken Winde entwurzelt. In mehreren Bundesstaaten, wie Tennessee und Mississippi, wurden Notunterkünfte geöffnet, um den betroffenen Menschen Schutz zu bieten.

Bereits im März forderten schwere Unwetter im Süden und Mittleren Westen der USA mindestens 40 Menschenleben. Zu dieser Zeit wurden in acht Bundesstaaten rund 80 Tornados gemeldet, was deutlich macht, dass Tornados in den USA jederzeit auftreten können. Diese entstehen meist durch starke Temperaturunterschiede und treten oft in Verbindung mit Gewittern auf. (dpa)