Der BMW eines 28 Jahre alten Autofahrers aus Lohmar krachte mit hoher Geschwindigkeit in die Schutzplanke.
Dritter Vorfall seit Ende 2023Auto stürzt nach Unfall auf A3 bei Lohmar beinahe in die Sülz

Auf der Autobahn 3 ist zum dritten Mal an fast derselben Stelle ein BMW in die Leitplanke eingeschlagen. Der Wagen durchbrach sie aber nicht.
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Beinahe wäre am Freitagnachmittag ein dritter BMW kurz hinter dem Rastplatz Sülztal in die Sülz geraten. Doch die Seitenschutzplanke an der Autobahn 3 bei Lohmar wurde bei dem Aufprall zwar niedergedrückt, hielt dem Druck aber stand. Das Fahrzeug der 3er-Reihe wurde zurückgewiesen, schleuderte um die eigene Achse und blieb schließlich quer zur Fahrtrichtung stehen.
Im November 2023 sowie im Februar 2024 waren zwei BMW X 5 an nahezu derselben Stelle über die Metallbegrenzung geflogen und kopfüber in der Sülz gelandet. Zwei Menschen erlitten schwere Verletzungen, ein Mann starb später. Der 28 Jahre alte Fahrer aus Bad Honnef, der am Freitag gegen 14.30 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, hatte Glück. Er wurde nur leicht verletzt.
Unfall auf der A3: Das Auto driftete über alle Fahrstreifen in die Schutzplanke
Der Polizei gegenüber hatte er ausgesagt, dass er mit mehr als 200 Stundenkilometern in Richtung Köln unterwegs gewesen sei. Hinter der leichten Kurve in Höhe des Rastplatzes sei der Wagen hinten ausgebrochen. Er driftete quer über alle Fahrstreifen und krachte in die Schutzplanke, bevor er zurück auf die rechten und mittlere Fahrspur geschleudert wurde.
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Die Schutzplanke war niedergewalzt, hatte das Auto aber aufhalten können.
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Der Vater des 28-Jährigen fuhr direkt hinter ihm und konnte ihm sofort Erste Hilfe leisten. Der Verletzte war aus dem Fahrzeug ausgestiegen, als der Rettungsdienst eintraf. Kurz darauf kam die Freiwillige Feuerwehr Lohmar, die die Unfallstelle absicherte. Die Einsatzkräfte erinnerten sich sofort an die beiden anderen Unfälle.
Die A3 wurde in Fahrtrichtung Köln zunächst komplett gesperrt, später konnte der linke Fahrstreifen geöffnet werden und der Verkehr floss langsam ab. Gleichwohl bildete sich schnell ein mehrere Kilometer langer Stau in Richtung Süden. Auch die Ausweichstrecken waren überlastet. Der schwer beschädigte BMW musste von einem Abschleppunternehmen abtransportiert werden.