Typisch deutsch? Zum Start des Tesla-Werks nahe Berlin hat der Tech-Milliardär auch ein Pils angekündigt. Jetzt ist es verfügbar.
Skurriler Fanartikel?Elon Musk bringt „Giga-Bier“ auf den Markt – auch der Preis ist „giga“

Tech-Milliardär Elon Musk, Chef von Tesla, Twitter, SpaceX und Co., hat nun auch ein Bier auf den Markt gebracht. Zum deutschen Tesla-Werk kommt auch ein typisch deutsches Pils.
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Unternehmer und Milliardär Elon Musk wird von seinen Anhängern besonders für seine revolutionären Ideen gefeiert. Der Tesla-, Twitter- und SpaceX-Chef hat jetzt das neueste Produkt auf den Markt gebracht: Bier. Genauer gesagt „Giga-Bier“, wie es auf der Webseite von Tesla heißt. Angekündigt hatte Musk 2021 das Bier zum Start der „Gigafactory“, dem deutschen Tesla-Werk in der Grünheide nahe Berlin.
Tesla GigaBier: Limitiertes Elon-Musk-Pils kostet 89 Euro für einen Liter
Das „limitierte Bier im Pilsener Stil“ ist über die Tesla-Webseite seit Donnerstag bestellbar. Neben dem Wortspiel zum Tesla-Werk ist allerdings wohl auch der Preis für viele „giga“: 89 Euro kosten die drei Flaschen, die zusammen einen Liter Pils ergeben.

Ein Liter für 89 Euro: Drei Flaschen des „Giga-Bieres“, das laut Tesla in einer limitierten Auflage und mit leuchtenden Flaschen erscheint.
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Beworben wird das Bier mit Schlagworten aus Musks Tesla-Universum: „Tesla GigaBier schlägt eine Brücke zwischen Cybertruck und der 500-jährigen Bierbrau-Tradition nach deutschem Reinheitsgebot“, heißt es in dem Werbetext, auf der Homepage. Der Cybertruck ist Teslas Projekt eines E-SUVs im Pickup-Stil. Laut Werbetext wird das Bier in Berlin gebraut – inklusive „Cyberhopfen“. Die schwarzen Flaschen sollen zudem im Dunkeln leuchten, verspricht der Werbetext.
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„Gigafactory“: Tesla will Werk in Grünheide ausbauen – Klimaschützer äußern Sorgen
Tesla stellt seit rund einem Jahr in Grünheide Elektroautos her. Zuletzt waren es rund 4000 Autos pro Woche. In der Fabrik arbeiten rund 10.000 Beschäftigte. Nach der ersten Ausbaustufe will Tesla das Werk vergrößern und dann eine Million Autos produzieren – der Zeitplan dafür ist offen.
Der erste Antrag auf Teilgenehmigung beim Brandenburger Landesamt für Umwelt ist gestellt. Umweltschützer haben Bedenken gegen den Ausbau, ein Teil des Geländes liegt im Wasserschutzgebiet. Das Unternehmen benötigt für den Ausbau nach eigenen Angaben kein zusätzliches Wasser, weil es das Abwasser aufbereiten will. (mab mit dpa)