Ende Januar 1963 trieben bei Köln dicke Eisschollen auf dem Rhein.
Copyright: Brokmeier (Repro)
ANZEIGE
Köln hat seinen Ruf weg: Kaum fallen ein paar Flocken, liegen die ersten Stadtbahnen lahm. Dabei gab es tatsächlich Zeiten, in denen auch Köln richtig von Winterwetter und Schnee heimgesucht wurde.
Eisplatten auf dem Dom
Das Foto entstand im harten Winter 1940, als der Fluss beinahe vollständig mit Eis bedeckt war. Eingesendet hat es Marion Piroth für das „Mein Köln“-Projekt des „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Copyright: Marion Piroth
Es ist ein Bild, das heute Seltenheitswert hat: Dicke Eisplatten trieben im Winter 1940 auf dem Rhein an Köln vorbei.
Damals hatte der Winter die Stadt über Wochen fest im Griff, mit Dauertemperaturen um minus 22 Grad. In einer Nacht wurden sogar minus 40 Grad gemessen. Das Eis war so dick, dass die Kölner darüber gehen konnten.
Ende Januar 1963 trieben bei Köln dicke Eisschollen auf dem Rhein.
Copyright: Brokmeier (Repro)
Zuletzt trieben im Januar und Februar 1963 Eisschollen auf dem Rhein. Seither blieb der Fluss eisfrei.
Zum Beispiel die Winter 1994, 2003 und 2010 waren weiß
Im Winter 1994 gab es weiße Weihnachten.
Ein Räumfahrzeug ist am Morgen fast allein am Bayenthalgürtel unterwegs.
Copyright: Worring
Verschneite Wege: Für die Spaziergänger ist der Pulverschnee an den Feiertagen ein Genuss.
Verschneite Wege im Winter 1994.
Copyright: Worring
Auch 2003 war ein schöner Schnee-Spaziergang am Decksteiner Weiher möglich. Allerdings mussten damals wegen des Wetters teilweise Autobahnen gesperrt werden.
Schnee-Spaziergang am Decksteiner Weiher 2003.
Copyright: Worring
Wo sonst ein Flugzeugparkplatz ist, türmte sich im Winter 2010 meterhoch weggefegter Schnee.
Flughafen Köln/Bonn (Symbolbild)
Copyright: Worring
So viel Schnee werden Kölnerinnen und Kölner in den kommenden Tag nicht zu sehen bekommen. Aber immerhin: Ein bisschen weißer könnte es noch werden. (lis, ken)