Die Ampelanlage soll das Verkehrschaos rund um Erftstadt entschärfen.
Copyright: Dr. Horst Komuth
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Erftstadt-Gymnich – Eine Behelfsampelanlage auf der großen Kreuzung der Landstraßen 162 und 495 soll helfen, dass infolge der noch immer teilweise bestehenden Autobahnsperrung der Verkehr im Umland besser fließt. „Dort wird vorübergehend die bestehende Ampelanlage mit ihrem festen Ablaufprogramm gegen eine Baustellenlösung mit einer anderen Signalplanung ausgetauscht“, erläutert Torsten Gaber, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen.
Die Ampelanlage habe für den Verkehr auf der L 162 aus Dirmerzheim in Richtung Norden zur Folge, dass die Grünphase in Richtung Norden länger sei und sich dadurch der von den gesperrten Straßen verschobene Umleitungsverkehr auf der L 162 in Dirmerzheim weniger staue. „Durch die Öffnung der Autobahn A 61 erwarten wir nun eine Entlastung in Nord-Süd-Richtung. Der Verkehr in Süd-Nord-Richtung von Dirmerzheim nach Gymnich ist allerdings noch da, und es soll so eine Entlastung im Bereich der Ortslage Dirmerzheim geschaffen werden“, erklärt Gaber.
Erftstadt: Verkehrslage durch neue Ampel noch weiter verschärft
Zu beobachten ist jedoch, dass nach Inbetriebnahme der neuen Ampelanlage sich die Lage an der Kreuzung nicht entspannt, sondern noch verschärft hat. Nun staut der Verkehr sich in Gymnich zeitweise kilometerlang vor der Kreuzung. Ortsbürgermeister Patrick Morgen nahm Kontakt mit der Stadt auf, die sich schnellstmöglich um eine Lösung beim Landesbetrieb kümmern solle. Lange Staus gibt es nun auch auf der L 495 in Fahrtrichtung Düren. Der Verkehr aus Richtung Dirmerzheim hingegen fließt in Richtung Gymnich besser ab.