Nach dem Unfall sperrte die Polizei Teile des Barbarossaplatzes ab.
Copyright: Alexander Roll
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Köln – Der tödliche Unfall an Rosenmontag, bei dem eine 20-Jährige am Barbarossaplatz unter eine KVB-Bahn geriet und starb (hier lesen Sie mehr), ist so gut wie aufgeklärt. „Wir gehen davon aus, dass die Frau vom Bahnsteig aus in den Kupplungsbereich der Bahn gefallen ist“, sagte ein Polizeisprecher dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Zu dem Ergebnis kamen die Ermittler nach Zeugenvernehmungen und Videoauswertungen.
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Demnach gebe es keinen Hinweis auf Fremdeinwirkung, so der Polizeisprecher weiter. Die Frau sei alkoholisiert gewesen. Ob sie gestolpert oder in sich zusammengesackt ist, blieb unklar. Bevor die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen sind, steht noch ein letztes Gutachten zur Unfallrekonstruktion aus. Danach übernimmt die Staatsanwaltschaft.
Die junge Frau war am Nachmittag von Rosenmontag von einer Bahn der Linie 15 Richtung Ubierring erfasst und über die gesamte Kreuzung mitgeschleift worden. Sie starb noch an der Unfallstelle. Zunächst gab es widersprüchliche Aussagen zum Unfallhergang. Zeugen hatten angegeben, die Frau habe vor der Bahn die Gleise überquert, andere wollten gesehen haben, wie sie auf die Kupplung zwischen den Waggons geklettert und mitgefahren sein soll. Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich aber heraus: „So war es offenbar nicht“, wie der Polizeisprecher sagte.