„Egal, welche Konfession“Neue Seelsorgerin nimmt Arbeit am Klinikum Leverkusen auf
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Mitarbeiterinnen am Klinikum Leverkusen.
Copyright: Ralf Krieger
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Leverkusen – Seit dem Frühjahr ist Diakonin Claudia Stracke neue Seelsorgerin im Klinikum Leverkusen. Sie gehört zum Seelsorgeteam des evangelischen Kirchenkreises Leverkusen, ansprechbar ist sie aber für alle Menschen im Klinikum: „Einfach da sein – ob für Kranke, Angehörige oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich habe Zeit für ein Gespräch über die Sorgen oder auch Nöte aller Menschen – ganz egal, welcher Konfession“, sagt Claudia Stracke.
Claudia Stracke
Copyright: Evangelischer Kirchenkreis
Natürlich komme es auch vor, dass sie zu Sterbenden gerufen wird. Doch sie sehe ihre Aufgabe auch darin, „bei Kindern vorbeizuschauen, die wenig Besuch erhalten, um sie aufzumuntern und ein wenig mit ihnen zu spielen“, heißt es.
Außerdem habe sie auch ein Ohr für die Beschäftigten. „Der Klinikalltag ist oft stressig und belastend. Als gelernte Kinderkrankenschwester kenne ich das aus eigener Erfahrung.“
Claudia Stracke hat laut Kirchenkreis nach ihrer Ausbildung im Krankenhaus Remscheid als Gemeindeschwester gearbeitet. In den vergangenen drei Jahren hat sie als Diakonin in der evangelischen Kirchengemeinde Bernau bei Berlin mit Kindern, Familien und Jugendlichen gearbeitet. Außerdem hat sie sich als Seelsorgerin weitergebildet im Schwerpunkt „Spiritual care“.
Die evangelische Klinikseelsorge kooperiert mit der katholischen Klinikseelsorge. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger kümmern sich um Menschen – unabhängig von deren Mitgliedschaft in einer Kirche. „Dabei unterstehen sie der Schweigepflicht“, betont die evangelische Kirche.